Regional

Neue Lehrlinge hat die Innung

Feierliche Einschreibung in Hannover für rund 90 angehende Fachkräfte


Niedersachsen-BremenHannover (pu). „Sie sind ab heute Mitglied der der hannoverschen Bäckerfamilie“ erklärte die Geschäftsführerin der Bäckerinnung und des Landesinnungsverbands Niedersachsen/Bremen, Bettina Emmerich-Jüttner, den 49 angehenden Verkäuferinnen und 43 künftigen Bäckergesellen auf einer feierlichen Einschreibungsfeier.

Im Übungsrestaurant der BBS 2 in Hannover hieß Lehrlingswart Volker Sprengel den jüngsten Bäckernachwuchs willkommen und schrieb die jungen Leute in die Lehrlingsrolle der Innung nach alter Tradition ein. „Sie haben mit dem erwählten Beruf eine gute Entscheidung getroffen“, der Ausdauer und Kreativität erfordert, so Sprengel.

Im Namen der Berufsschule 2 der Region Hannover entbot Studiendirektor Günther Eikemeier den angehenden Fachverkäuferinnen und Bäckern ein herzliches Willkommen.

Die Ausbildung ist eine gemeinsame Sache von Schule und Betrieb. „Wenn etwas nicht richtig läuft, dann wenden Sie sich an Ihren Klassenlehrer, die Schulleitung oder die Repräsentanten der Innung“, sagte der Pädagoge. Dieser machte vorsorglich darauf aufmerksam, dass eine Schulerneuerung ansteht. Deshalb könne es „in den fachpraktischen Räumen etwas eng werden“.

Die Innungs- und Verbandsgeschäftsführerin Emmerich-Jüttner freute sich über die abermals hohe Zahl der Auszubildenden, die jetzt in Hannover an den Start gehen. Das sei zugleich ein gutes Zeugnis für die Berufsschule mit ihren engagierten Fachlehrern. Bei der bäckerhandwerklichen Ausbildung seien 16 Gesetze und Verordnung zu beachten. Die duale Berufsausbildung in Deutschland genieße einen hervorragenden Ruf, weil in anderen Ländern wie zum Beispiel in Frankreich eine alleinige schulische Berufsausbildung erfolgt, wie Emmerich-Jüttner betonte.

Michael Hohlfeldt, Altgeselle der Bäckerinnung und erster Vorsitzender der Bäckerfachvereins Hannover, rief die jungen Azubis dazu auf, sich dem Fachverein anzuschließen, der sie auf die Gesellenprüfung mit vorbereitet. „Wir pflegen die jahrhundertealte Tradition.“

„Halten Sie bei Ihrer Lehre durch“, wünschte der Altgeselle abschließend.


Artikel vom 09.12.2009
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