Thüringen
Neue Blechkuchen-Backlinie in Betrieb
Feinbäckerei Heberer: Größte Investition sichert den Standort und Arbeitsplätze

Der Inbetriebnahme der neuen Blechkuchenlinie wohnten zahlreiche Vertreter des öffentlichen Lebens bei. Kennzeichnend für die neue Produktion ist das Fließband.
In den Betrieb Weimar wurden im vergangenen Jahr 3,2 Millionen Euro investiert, davon 2,65 Millionen für die Kuchenlinie. Dafür erhielt Familie Heberer von der Thüringer Aufbaubank einen Zuschuss von 500.000 Euro. Die größte Investition des Unternehmens seit Jahren sichere den Standort, sagte Niederlassungsleiter Lutz Heinze. Sie ging nicht zulasten von Arbeitsplätzen, sondern habe die Absatzmöglichkeiten vergrößert.
Das Weimarer Unternehmen beschäftigt insgesamt 176 Mitarbeiter – davon zwei Drittel Frauen – und unterhält 113 Verkaufsfilialen in Weimar, Erfurt, Jena, Leipzig, Halle, Chemnitz, Ilmenau, Nürnberg, Bamberg und Bayreuth. Im vergangenen Jahr wurden Erzeugnisse für ca. 30 Millionen Euro abgesetzt.
In der erneuerten Produktionshalle können zur Zeit pro Tag eine Tonne Weizenmehl und diverse Zutaten zu 2500 Blechkuchen verarbeitet werden. Steigerungen seien vorgesehen, kündigte Produktionsleiter Detlef Duckstein an. Neben zwölf Sorten Kuchen und Konditorei-Erzeugnissen bietet der Betrieb 30 Sorten Brot, 17 Sorten Brötchen, Snacks und mehr an.
Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz (CDU) würdigte die Heberer-Gruppe anlässlich der Neueröffnung als ein „traditionsreiches, höchst vitales Unternehmen“.
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