Baden & Württemberg
Mit internationalem Flair
10 Bäckereien beim 11. Lörracher Brotmarkt

Sie organisierten den Lörracher Brotmarkt: Obermeister Fritz Trefzger jun. (rechts) mit Bernhard Paul. Foto: Grosholz
Zehn Bäckereien zwischen Rebland und Wiesental hatten ihre Marktstände aufgebaut und farbenfroh herbstlich geschmückt. „Er und seine Kollegen“ hätten sich bemüht, sagte Trefzger, eine vielfältige Palette ihres Angebots mit auf den Markt zu bringen. Dabei habe jeder Bäcker seine eigene Spezialität mitgebracht.
Groß war die Zahl offizieller Gäste, unter ihnen Kommunalpolitiker, die keinen Lörracher Brotmarkt versäumen, so die Lörracher Stadträtin Ursula Vollmer. Eröffnet wurde der Markt von Landrat Schneider, der anerkennende Worte über das Bäckerhandwerk sprach und seine Dienstbereitschaft zu ungewöhnlichen Tageszeiten würdigte. Auch die Bereitschaft, junge Leute in den Berufen des Bäckers und Konditors auszubilden, fand lobende Erwähnung. Trefzger bedankte sich für alle Grußworte und machte mit den Gästen einen Rundgang über den Markt.
Bei der Markteröffnung vertreten waren auch viele, die das ganze Jahr über mit den Bäckern zu tun haben, der Bäckerfachverein und die Gewerbeschule Lörrach, deren Fachlehrer eng und vertrauensvoll mit der Innung und den Betrieben zusammenarbeiten. Die Bäcker freuten sich über die Kauflust der Passanten, die sich mit Brot und Backwaren für das Wochenende eindeckten. Der Markt, von 9 bis 14 Uhr geöffnet, lief gut und schon im Laufe des Vormittags mussten die Bäcker um Nachlieferung aus ihren Betrieben besorgt sein.
Kein Lörracher Brotmarkt ist ohne ein soziales Engagement. Diesmal war es ein 170 Meter langer Walnusszopf, der stückweise für einen sozialen Zweck verkauft wurde. Schon gut zwei Stunden nach dem Anschnitt wurde das letzte Stück verkauft. Wieder war die Öffentlichkeitswerbung, nicht nur für die zehn Bäckereien auf dem Markt, sondern das Bäckerhandwerk insgesamt enorm.
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