Hamburg
Mit exzellentem Ergebnis
78 Prozent der Stollen „gut“ oder „sehr gut“

Voll in Aktion: Stollenprüfer Karsten Bormann (links) und sein Assistent Karl Gutzeit. Foto: Fischer
Unter den Augen des interessierten Publikums wurde zunächst das Äußere der Stollen geprüft wie Form, Ausbund oder Kruste. Danach nahm der Prüfer die „inneren Werte“ unter die Lupe: Besonderes Augenmerk richtete er auf eine gute Lockerung, eine gleichmäßige Früchteverteilung sowie eine helle, saftige und mürbe Krume. Bei der Geschmacksprüfung achtete er insbesondere darauf, dass natürliche Aromen und Gewürze in der richtigen Dosierung verwendet wurden: „Kein einzelnes Gewürz darf dominieren, die gekonnte Mischung macht’s, dass der Stollen einen aromatischen, abgerundeten Geschmack bekommt“, so Bormann. Insgesamt 46 Stollenproben waren Karsten Bormann und seinem Assistenten Karl Gutzeit zur Begutachtung vorgelegt worden. Davon konnten 26 Proben (56,5 Prozent) mit „sehr gut“ (Gold) bewertet werden, weitere 10 Proben (21,7 Prozent) mit „gut“ (Silber). Die restlichen 10 Proben (21,7 Prozent) liefen „ohne Bewertung“ und wurden somit als „verbesserungsbedürftig“ eingestuft. Publikumswirksam wurde die Stollenprüfung begleitet von einer parallelen Schauback- Aktion mit Meistern und Azubis aus dem Hamburger Bäckerhandwerk.
Weitere Nachrichten aus Regional vom 22.11.2007:
Olympiareif: Brot und Käse
Aktiv gegen das Heizen mit Weizen
Japanerinnen pflegen deutsche Backkultur
Neue Rahmenbedingungen aktiv meistern
Verschmelzung angestrebt
Bäcker mit Mut zum Risiko
Auf die „Seele“ des Handwerks gesetzt
Die Nachwuchselite geehrt
Seit 120 Jahren wird trefflich gesungen
Mit Qualität an die Spitze

RSS

Zur Bildergalerie "Backkongress 2011"