Bayern
Mit einer Probieraktion
Brotprüfung der Innungen Fürstenfeldbruck / Landsberg

Zum Beratungsgespräch waren nach der Qualitätsprüfung nur wenige Kollegen nach Fürstenfeldbruck gekommen. Foto: Eberhardt
In diesem Juni legten 11 Handwerksbäcker dem ZV-Brotprüfer insgesamt 59 Brote vor, von denen 49 zum Test zugelassen wurden. Die restlichen 10 waren leider vom selben Tag und zur Prüfung daher viel zu frisch. Den Kunden kann Brot allerdings nie zu frisch sein. Das zeigte sich bei der Probieraktion im Foyer der Sparkasse, wo es kostenlos Vollkornbrot mit Griebenschmalz gab.
Andreas Rott prüfte die eingereichten Proben in der Sparkasse Fürstenfeldbruck und bewertete 15 Brote mit „sehr gut“, 26 mit „gut“ und 7 Brote mit „zufrieden stellen“. Eines war „verbesserungsbedürftig“. Goldmedaillen gab es diesmal nicht – bei den sechs Betrieben aus Bruck (Reinhold Bömmel, Wilhelm Bücherl. Franz Höfelsauer, Xaver Rackl, Anton Winkler und Josef Drexler) unterbrach die lange Pause die Reihe der „sehr gut“, bei den fünf Bäckereien aus Landsberg (Manfred Helmer, Martin Klas, Werner Lindner, Manhart GmbH, Werner Neu und Werner Pfatischer) wurden andere Brotsorten als im vergangenen Jahr mit „sehr gut“ beurteilt.
Inwieweit sich die Beratung durch den Brotprüfer auszahlt, könnte ein aktuelles Beispiel aus Landsberg beweisen. Hier bekam ein Brot, das im vergangenen Jahr noch mit „zufrieden stellend“ bewertet wurde, heuer ein „sehr gut“.
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