Millionen in die Ausbildung investiert
Berufliches Schulzentrum für die Ernährungsbranche eingeweiht

In modernen Räumen können die Auszubildenden der Ernährungshandwerke künftig ihre praktische Ausbildung absolvieren. Foto: BTZ Foto: BTZ
In einem architektonisch ansprechenden und technisch hochmodernen Gebäude werden künftig alle städtischen Berufsschulen für die Ernährungsberufe untergebracht sein. Ein Teil des in den vergangenen zwei Jahren errichteten neuen Gebäudeteil der Schule ist für die 5000 Schüler, die diese bundesweit größte Einrichtung besuchen, bereits in Betrieb. In dem viergeschossigen Dreieck, das im Winkel zwischen Franziskaner und Giesebrechtstraße in Haidhausen steht sind die Praxisräume für die lernenden Metzger, Konditoren, Bäcker, Gastronomen, Hoteliers und Brauer untergebracht.
Neben einer Photovoltaikanlage auf dem Dach verfügt das Haus über hochmoderne Küchen mit Mehleinstreuanlage und Deckenheizungen sowie über eine eigene Lehrbrauerei und eine Zweifachturnhalle im Keller. Allein der Neubau bietet Lehrkräften und Schülern jetzt auf 6000 Quadratmetern Platz für den praktischen Unterricht.
Der Einladung der Stadt München zur Einweihung des Neubaus waren rund 400 Gäste gefolgt. Die Organisation und die Bewirtung übernahmen Lehrer und Schüler des Zentrums. Nach der Begrüßung durch die Schulleiter Cornelia Brauer und Alfons Ziller hielt Oberbürgermeister Christian Ude die Festrede. Er betonte die Verbesserungen des beruflichen Schulwesens in seiner Amtszeit: „Seit meinem Amtsantritt im Jahre 1993 sind allein für große Baumaßnahmen im beruflichen Schulwesen sage und schreibe 352 Millionen Euro investiert worden.“ Damit sei das berufliche Schulwesen Münchens, das seit den Zeiten des legendären Stadtschulrats Georg Kerschensteiner einen international guten Ruf genieße, wieder führend in der Bundesrepublik.
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