Baden & Württemberg
Mehr kooperieren statt fusionieren
Auch Kollegen der Bäckerinnung Wolfach wollen offenbar an kleiner Einheit festhalten

Obermeister Bruno Hochstein bedankte sich bei Geschäftsführerin Ute Sagebiel-Hannich für ihr Referat. Foto: Grosholz
IKK-Geschäftsführer Manfred Knauer wies auf stabile Beiträge hin, wenn auch Beitragssenkungen derzeit nicht realisierbar seien. Man müsse abwarten, was bei der Gesundheitsreform auf die Krankenkassen zukomme.
Nach längerer Zeit verzeichneten die Bäckereien wieder Umsatzzuwächse, sagte Geschäftsführerin Sagebiel-Hannich in ihrem Vortrag. Sie appellierte an die Bäckermeister, in ihren Unternehmensstil konsequent die Mitarbeiter mit einzubinden. Ein wichtiges Thema in ihrem Vortrag war die Zunahme von Mitarbeiter-Diebstählen, ein sehr sensibler Bereich, wo die Referentin auch Empfehlungen an ihre Zuhörer gab, was man in solchen Fällen tun sollte. Besonders wichtig sei es, einen kühlen Kopf zu bewahren und vor einer Kündigung unbedingt ein Gespräch mit dem Mitarbeiter oder der Mitarbeiterin zu führen.
OM Hochstein sprach die Innungsfusionen an und merkte schnell, dass das ein Thema ist, das in der Innung rumort. Die Stimmung in der Versammlung war eindeutig auf kleinere Innungen ausgerichtet. Sie arbeiteten effektiver als größere Innungen und von Vorteil seien die kleineren räumlichen Entfernungen, wurde betont. Dagegen wird die Kooperation der vier Innungen im Ortenaukreis positiv bewertet.
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