Hessen
Mainz gewann den Wanderpokal
Das leise Sterben geht weiter: In Zukunft kein Familien-Kegeln mehr

Sie gewannen die Team-Wertung und den Wander-Pokal: v.l. Maurice Eberhardt, Kurt Bechold und Silke Fischer. Foto: dt-press
Sportlich war es spannend. Manchmal nur ein Holz mehr entschied über Sieg oder Platz, und zum Teil fiel die endgültige Entscheidung erst während der letzten zwei oder drei Würfe. Von dieser Seite her gesehen war auch dieses Treffen erneut ein Erfolg. Skeptisch äußerte sich der Vorsitzende vom FV Mainz, Helmut Vetter: „Es wird immer schwieriger genügend, Kegler zusammen zu bringen. Sehr viele arbeiten schon sonntags, auch wenn der Laden gar nicht geöffnet ist. Dazu kommt, dass wir alle älter werden und Nachwuchs mit der Lupe zu suchen ist.“ Darum ließ Vetter im Schlusswort nach der Sieger-Ehrung klar und deutlich wissen: „Dieses war das letzte Familienkegeln, welches der Landesverband in Hessen und Rheinhessen durchgeführt hat.“ Was bei einigen der Akteure mit Ungläubigkeit aufgenommen wurde.
Die Ergebnisse:
Einzel-Kegler: 1. Bernd Brömme (292), 2. Daniel Michel (291); 3. Silke Fischer (289) aus 50 Wurf in die Vollen.
Damen-Wertung: 1. Petra Chrisam (88), 2. Romana Chrisam (82), 3. Margret Klein (29) aus 30 Wurf in die Vollen.
Jugend-Wertung: 1. Jan Hasenstab (95), 2. Arnika Hasenstab (49) aus 30 Wurf in die Vollen.
Herren-Wertung: 1. Heinrich Hasenstab (138), 2. Günther Dietschmann (112)
Die Team-Wertung und zugleich den Wander-Pokal holte sich die Mannschaft Mainz IV mit Silke Fischer, Maurice Eberhardt und Kurt Bechold. Sie warfen zusammen 871 Holz bei 50 Wurf in die Vollen.
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