Niedersachsen
Lichtkornroggen als neue Getreidesorte
Demeter-Bäcker lernen im Getreidezuchtgarten Darzau die Vorzüge kennen

Charakteristisch für den Lichtkornroggen ist auch seine imposante Höhe – die Demeter-Bäcker waren beeindruckt und verschwanden beinahe im wogenden Ährenmeer. Bei der Exkursion in den Getreidezuchtgarten Darzau konnten sie sich über die Züchtung bio-d
Beim Saatguttreffen im nördlichen Wendland waren die Bäcker beeindruckt von der Vielfalt der Pflanzen im Zuchtgarten. Das Getreide stand schon gut im warmen Sonnenlicht und machte für die Backhandwerker nachvollziehbar, wie langfristig eine Getreidezüchtung angelegt sein muss. So gehen rund zehn Jahre ins Land und werden fast 500.000 Euro investiert, bis eine neue Sorte wie der Lichtkornroggen in der Praxis ankommt. Für Züchter Karl-Josef Müller wiederum war es wichtig, die Rückmeldungen der Verarbeiter zu hören, denn inzwischen haben einige Bäcker bereits mit Lichtkornroggen gearbeitet. Sie loben übereinstimmend den sehr saftigen, typischen Roggenteig mit der ungewöhnlichen gelben Farbnote und berichten, wie gut die Roggen-Backwaren beim Verbraucher ankommen.
Da überzeugen dann Aroma und Bekömmlichkeit, was sich bei der Verkostung diverser Lichtkornroggenbrote bestätigte. „Die Vielfalt der Sorten und ihre besondere Eignung für den bio-dynamischen Anbau bietet Bäckern Gelegenheit zur Profilierung im Angebot,“ lautete das Resumee der Veranstaltung von den Beratern Mirja Hartmann und Ortger Weidlich.
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