Baden & Württemberg
Lebensmittelkontrolleure
Absolventen des ersten Lehrgangs verabschiedet
Stuttgart (age). Auf die Bedeutung gut ausgebildeter und hoch motivierter Lebensmittelkontrolleure hat der baden-württembergische Landwirtschaftsminister Peter Hauk hingewiesen.
Die Erfahrungen zeigten, dass Eigenkontrollen in der Ernährungswirtschaft allein nicht ausreichten, erklärte Hauk vergangene Woche in Stuttgart bei der Verabschiedung von Absolventen eines 24-monatigen Lehrgangs zum Lebensmittelkontrolleur.
Zwar seien für die Lebensmittelsicherheit in erster Linie die Betriebe verantwortlich, und vom Produzenten bis zum Händler müsse jeder seiner Verantwortung gegenüber dem Verbraucher Rechnung tragen. Allerdings könnten nur mit einer funktionierenden amtlichen Überwachung die Wirksamkeit der Eigenkontrollen überprüft und schwarze Schafe frühzeitig ausfindig gemacht werden. Nach Angaben des Stuttgarter Agrarressorts gingen mit der Verwaltungsreform im Januar 2005 bestimmte Aufgaben im Bereich der Lebensmittelkontrolle an die Landratsämter der Landkreise und die Bürgermeisterämter der Stadtkreise über, sogenannte Untere Verwaltungsbehörden. Bis dahin waren die Beamten des Wirtschaftskontrolldienstes, ein speziell ausgebildeter Fachzug der Polizei, als Lebensmittelkontrolleure tätig.
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