Regional

Kommunikativen Blick schulen

Bäko Rhein-Main-Limburg vermittelt körpersprachliche Grundlagen für den Verkauf


Wiesbaden/Limburg (dtp). Sehr gut besucht waren die Seminare für Verkaufspersonal, welche die Bäko Rhein-Main-Limburg an ihren beiden Standorten in Wiesbaden und Limburg durchführte. Im Wiesbadener Seminar „Die Kunst der Wahrnehmung“ wurden vermittelt, wie die in der Backstube produzierte Qualität im Laden ebenso qualitativ und unter Beachtung der eigenen Körpersprache verkauft werden kann.

Referentin Ursula Ahland-Veith (Gastro Allround) machte vorab deutlich, wie wirksam die verschiedenen Formen der Kommunikation sind. Lediglich sieben Prozent der Kommunikation geschehen durch Sprache und Worte. Etwa 38 Prozent wird durch den Ausdruck der Stimme über Tonfall, Betonung und Tempo vermittelt und 55 Prozent macht die nonverbale Kommunikation aus, welche sich etwa in der Körperhaltung sowie in der Mimik und Gestik darstellt. Ahland beschrieb die zwei Ebenen, auf denen die Kommunikation beruht. Die Sachebene dient zur Übermittlung konkreter Informationen und wird durch Wortäußerungen gestaltet. Die Gefühlsebene wird durch Gefühle und emotionale Verbindung zu anderen Menschen bestimmt. Die Körpersprache bringt diese Gefühle zum Ausdruck und ist, so die Referentin, „unsere erste und elementarste Sprache.“

Dass der allererste Blick eine wegweisende Funktion erhält, stellte sie besonders heraus. Denn es bedeute für den Verkauf, „auch wenn wir nicht direkt einen Kunden bedienen, sobald wir in seinem Blick sind, wirken wir und der Kunde bildet sich ein Urteil über uns.“ So sei zum Beispiel auf die Hände und auf Reaktionen zu Kundenäußerungen zu achten.

Weil die Augen Blicke versenden und empfangen sind sie wichtige Signalgeber. Sie lassen zum Beispiel Offenheit, Überraschung, Unsicherheit und sogar Provokation erkennen. Vorn an steht dabei der kommunikative Blick, „dieser Blick ist für den Verkauf die Grundlage“, betonte die Referentin. Letztlich warnte sie laut und deutlich: „Die Gefühlsäußerung ,Es stinkt uns muss im Verkauf unterdrückt werden.“


Artikel vom 06.08.2008
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