Baden & Württemberg
Keine Angst vor der Konkurrenz
50 Jahre Bäckerei Kurt Gugel in Freiburg-Opfingen / Mit den Kunden Jubiläum gefeiert

Martha Gugel, die Seniorchefin, Kurt und Maria Gugel, die heutigen Besitzer, Franco Chiancone, Bäcker, und Sabine Mattlin, Verkäufern (von rechts).
Seniorchefin Martha Gugel erinnert sich an die Gründerjahre, wo noch manches anders war. Die Ansprüche und Gewohnheiten der Kunden änderten sich, doch die Bäckerei Gugel versuchte sich anzupassen. Nicht ohne Erfolg. Inzwischen kaufen schon zwei bis drei Generationen von Kunden in dieser typischen Landschaft ein.
1982 übernahm Kurt Gugel jun., er trägt den gleichen Vornamen wie sein Vater, mit seiner Frau Margrit das Geschäft. Bald wurde der Laden völlig umgebaut und modernisiert, ein Stehcafé eingerichtet und eine neue Technik zog in die Backstube ein. Lebensmittel des täglichen Bedarfs wurden in das Sortiment aufgenommen.
Gugel ist die einzige Bäckerei und das einzige Lebensmittelgeschäft im Ort. Das hat Vorteile für die Bevölkerung und so lange dies erkannt wird, hat die Bäckerei ihre wirtschaftliche Grundlage. Gugel bietet seinen Kunden ein komplettes Frühstückssortiment, die wichtigsten Grundnahrungsmittel, Obst und Gemüse und selbst Zeitschriften. Niemand braucht deshalb in die Stadt oder in einen der nahen Supermärkte zu fahren.
„Das ist aber noch nicht ausreichend“, sagt Bäckermeiser Kurt Gugel. „Wir müssen unseren Kunden auch noch etwas anbieten, was sie nur bei uns bekommen.“ Das ist sein Schweizer Bauernbrot. Seit 15 Jahren ohne Unterbrechung bekommt Gugel für diese Brotspezialität eine Goldmedaille bei der Brotprüfung des Zentralverbandes. Das Brot hat einen einzigartigen Geschmack und ist von großer Bekömmlichkeit und man kann es nach zwei oder drei Tagen noch immer essen und es schmeckt noch ohne jeden Aufstrich. So stellt man sich ein gutes Brot vor.
Drei festangestellte Mitarbeiter und vier Aushilfen gehören zum Gugel-Team. Seit 50 Jahren ist der Betrieb Mitglied in der Bäckerinnung, ebenso lange Geschäftspartner der Bäko. Kurt Gugel fehlt in fast keiner Innungsversammlung und ist ein kritischer Beobachter.
„Das Geschäft ist hart“, sagte er, aber noch nie hat er ans Aufhören gedacht. Für die Opfinger ist das gut, denn sie würden viel an Bequemlichkeit und vor allen Dingen an Qualität und persönlichem Service verlieren.
Weitere Nachrichten aus Regional vom 05.01.2006:
Goldmedaillen für Dinkel-Brote
Mit Stimmung und Unterhaltung
Hochschule für Meister offen
Adventskonzert im Alten Schloss
Energiepreise „elektrisieren” Bäckereien
„Ich zähle auf Sie!“
Jetzt Kammer übergreifend fusioniert
Innung bietet Unternehmerseminar
Kennzeichnung: Zurückhaltung empfohlen
Nast-Motiv auf Marzipan

RSS

Zur Bildergalerie "Backkongress 2011"