Niedersachsen

Keine 100-Euro-Scheine

Großbäckerei Steinecke mit hoher Falschgeldbelastung


Helmstedt (pu). Die in Marienthal bei Helmstedt ansässige Großbäckerei Steinecke nimmt in ihren knapp 900 Filialen keine 100-Euro-Scheine mehr an. Geschäftsführer Karsten Lackert nennt als Grund für diese Entscheidung eine hohe Falschgeldbelastung von 3500 Euro in Scheinen und weiteren 2000 Euro in Münzen jährlich in allen Filialen. Leider sei das Nachrüsten von Prüfgeräten nicht so schnell möglich, wie die Fälscher neue Methoden für ihr Geld entwickeln.

Die Verkäuferinnen der Filialen beobachten den neuesten Trend, wonach gefälschte 2-Euro-Münzen im Umlauf sind. Sie sind vom Verkaufspersonal kaum erkennbar. Um diese richtig zu beurteilen, wenden die Mitarbeiterinnen einen „Magnettrick“ an, um sie aus der Masse der eingehenden 2-Euro- Münzen herauszuspicken.

Das Landeskriminalamt Niedersachsen beobachtet einen leichten und stetigen Anstieg von gefälschtem Geld. Allerdings ist ein dramatisches Ausmaß nicht zu erkennen.

Nach Auskunft der Bundesbank kommen auf eine Million echter Scheine nur zweiundzwanzig Fälschungen. Dafür sorgen die acht Sicherheitsmerkmale.


Artikel vom 10.11.2005
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