Hessen
JubeInde Jungmeister
Die Fachochule „J.A. Heyne“ verabschiedet neue Führungskräfte für das Handwerk

Stolze Absolventen: Die frisch gebackenen Handwerksmeister und Verkaufsleiter der Frankfurter Fachschule haben fleißig büffeln müssen. Foto: Fachschule
Frankfurt (p). Der Jubel war groß: Nach anstrengenden Wochen des Lernens erhielten die frisch gebackenen Meister und Verkaufsleiter in einer kleinen akademischen Feierstunde ihre Meisterbriefe und Urkunden. Dazu gab es ein dickes Lob vom Vorsitzenden des Prüfungsausschusses. „Sie waren bereit, in dieser Zeit über ihre persönlichen Fähigkeiten hinauszuwachsen, um mit großem Einsatz das Ziel – den Meisterbrief – zu erreichen“, sagte Frank Härdtlein, der die Bäcker unter seinen Fittichen hatte. „Ehrgeiz, Fleiß und Disziplin zeichnen das Handwerk seit Jahrhunderten aus und sind auch heute noch Garant für den häufig zitierten goldenen Boden.“
Gute Bedingungen45 Bäcker- und Fleischermeister und 15 Verkaufleiter verabschiedete die Fachschule J.A. Heyne. Die Lehrgangsbesten des 30. Bäckermeisterlehrgangs waren Tatjane Tadler (Wolfhagen), Christian Noack (Bad Soden), Moritz Jost (Bensheim). Die Besten des 24. Verkaufsleiterlehrgangs waren Carmen Niedergesail (Lüdenscheid), Catharina Politz (Sande), Josefine Engel (Wiesenhagen).
Die Rahmenbedingungen aller Kandidaten während der harten Wochen waren gut. Der Nachwuchs wohnte im schuleigenen Internat, das Essen kochte die Kantine. Wohnung und Verpflegung bilden eine Einheit und sorgen für eine angenehme Lernsituation im Kreise von Kolleginnen und Kollegen. Die Prüfungskandidaten können sich während der Vollzeitmaßnahme voll und ganz auf das Lernen konzentrieren.
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