Baden & Württemberg
Jetzt gilt es, die Chancen zu nutzen
Freisprechung der Bäckerinnung Heidelberg in der Alten Aula der Universität
Heidelberg (p). Als äußerst lebendig zeigte sich eines der ältesten Gewerke der Menschheit bei der Freisprechung seiner Auszubildenden. In der würdigen Kulisse der alten Aula der Universität erwartete ein großer Bahnhof an Honoratioren die jungen Bäcker und Bäckerinnen und Verkäuferinnen aus dem Bereich der Innung Heidelberg. Mit frischen Eindrücken vom sonnenüberfluteten Heidelberger Brotmarkt und Nasen gefüllt mit den köstlichen Gerüchen frischer Backwaren konnte Johann Grab, Obermeister der Innung Heidelberg nicht nur Prof. Dr. Raban v. d. Malsburg, Bürgermeister der Stadt Heidelberg, begrüßen. Auch die Geschäftsführerin des Landesinnungsverbandes, Ute Sagebiel-Hannich, und die Spitzen der Kreishandwerkerschaft Margot Preisz, der Konditoreninnung Heidelberg Martina Schafheutle-Kübel, der Bäckerinnungen Mannheim Norbert Magin und Pfalz-Rhein-Hessen Willi Renner, die Direktoren der Bäko Süd-West Reiner Jung und Hans Schneider, die Schulleiterin der Johannes-Gutenberg-Schule Ute Ehret und Teile des Kollegiums, hatten sich in der Aula versammelt.
In Ihrer Laudatio wies Oberstudiendirektorin Ehret besonders auf die großen Chancen hin, die eine gute Ausbildung im vereinigten Europa ermögliche. Dies zeige sich nicht zuletzt am deutschen Bäcker, der gerade in Großbritannien zum Handwerker des Jahres ernannt wurde. Wie Ute Ehret ermutigten auch die anderen Redner die jungen Leute, ihre Chancen zu ergreifen und Verantwortung zu übernehmen.
Vom guten Ruf der deutschen Bäcker in der Welt zeugte auch die prüfungsbeste Bäckerin, Mariko Nakamura, ausgebildet in der Bäckerei Gundel. Sie kam aus Japan nach Deutschland, die Sprache und den Bäckerberuf zu erlernen und wurde mit Preisen des Landesinnungsverbandes und der Bäko gewürdigt. Preise als herausragende Verkäuferinnen erhielten Sabrina Grasmück (Bäckerei Rutz), Stefanie Siegmayer (Bäckerei Frisch), Melina Karaissaridis (Backhaus), Tanja Thurau (Bäckerei Lang), Hana Can (Bäckerei Tschakert) und Marina Gengel (Bäckerei Sachs).
Im Anschluss an die Freisprechung vollzogen alle Jung-Gesellinnen und Jung-Gesellen den traditionellen Brezelsprung, um sich dann am Buffet zu stärken und auf den Erfolg anzustoßen.
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