Regional
Innung hat Zukunft
ZDH-Präsident Kentzler beim Dreikönigstag
Niedersachsen-BremenBad Bevensen (pu). Das Handwerk des Landkreises Uelzen feierte den 90. Dreikönigstag. Bereits die Gründungsväter hatten vor neunzig Jahren zwei wesentliche Ziele vor Augen: Das Bündeln des gemeinsamen Wissens, effektive berufsständische Vertretung und das Einsparen von Kosten durch gemeinsame Verwaltung. „Innungen und Kreishandwerkerschaften sind kein Auslaufmodell, sondern so aktuell wie vor 90 Jahren“, erklärte Bad Bevensens Ortshandwerksmeister Rolf Behn. Ihnen gehört die Zukunft. Die Mitgliedbetriebe garantierten qualifizierte Arbeit. „Wir backen das Brot“ betonte Obermeister Erich Assmann von der Bäckerinnung Uelzen-Lüchow-Dannenberg .
Kreishandwerksmeister Jürgen Kudritzki freute sich, auf der Kundgebung im Festsaal des Kurhauses den Präsidenten des Zentralverbandes des Handwerks, Otto Kentzler, Landrat Dr. Theodor Elster, Bürgermeister Bruno Losiak und Kammerpräsidenten Gernot Schmidt nebst den zahlreich erschienen Handwerksmeistern begrüßen zu können. „Der Zusammenhalt zwischen den Betrieben innerhalb der Region muss noch stärker werden, lautete die Aussage Kudritzki´s. In den Innungen sieht dieser den wichtigsten Zusammenschluss.
Weichenstellung für Handwerk
Vor großem Publikum befasste sich Otto Kentzler mit dem aktuellen Thema: „Wahljahr 2009 – Weichenstellung für Mittelstand und Handwerk“. Darin erinnerte der Sprecher an die notwendige Herabsetzung der Mehrwertsteuer für handwerkliche Leistungen und die weitere Senkung der Lohnnebenkosten. Schluss muss endlich mit den immer neuen bürokratischen Vorschriften sein, die das schaffende Handwerk immer stärker belasten.
Für die abschließende zünftige Handwerksvesper sorgten gemeinsam Bäcker- und Fleischerinnung.
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