Bayern

Innung Nürnberg spendet 3600 Euro

Ergebnis der erfolgreichen Bäcker-Aktion „Spende statt Kundengeschenk“


Nürnberg (dag). Im Jahr 2005 gab es in 33 Mitgliedsbetrieben der Bäckerinnung Nürnberg nicht die üblichen kleinen Weihnachtsgeschenke für die Kunden. Statt dessen spendeten die sozial engagierten Bäcker das dafür vorgesehene Geld für einen guten Zweck: Einen Scheck über 3600 Euro konnte Obermeister Manfred Kersch-baum jetzt an zwei soziale Institutionen überreichen. Über je 1800 Euro freuten sich das Rummelsberger Berufsbildungswerk, vertreten durch seinen Leiter Winfried Klausnitzer und Bäckermeister Roland Bidder, sowie die Nürnberger Beratungsstelle für Kinder mit besonderem Förderbedarf, vertreten durch den Leiter aller Beratungsstellen der Stadt, Axel Bernt, und Schulpsychologin Maria Ohrner. Der Erfolg der Bäcker-Aktion „Spende statt Kundengeschenk“ kann sich sehen lassen: In den letzten 30 Jahren konnten bereits über 260.000 Euro für karitative Einrichtungen und Krankenhäuser zur Verfügung gestellt werden. Fast die Hälfte der 80 backenden Betriebe mit etwa 1000 Mitarbeitern und 170 Auszubildenden und fünf ehemalige Betriebsinhaber beteiligte sich diesmal. Und die Adressaten sind der Hilfe stets würdig. Das Rummelsberger Berufsbildungswerk etwa bildet junge Menschen aus, die auf dem freien Arbeitsmarkt kaum eine Chance haben. Insgesamt stehen 60 Plätze für Ausbildung und Berufsvorbereitung zur Verfügung, zusätzlich sind Praktikumsplätze möglich. Zwölf Berufsausbildungen (vom Metallbauer über Schreiner und Bäcker bis zum Floristen und Koch) bietet man an, ergänzt durch eine Berufsschule zur Erziehungshilfe. Rummelsberg gehört mit eigenem Krankenhaus, medizinischem und psychologischem Fachdienst und dem Ausbildungsbereich zur Diakonie in Bayern (E-Mail: jugendhilfe@rummelsberger.net). Die Beratungsstelle für Kinder mit besonderem Förderbedarf in der Allersberger Straße arbeitet mit Kindern und Jugendlichen, Eltern, Erziehern und Lehrern und anderen Fachdiensten in den Bereichen Lernen, Sprache und Verhalten. Ihr Angebot reicht von Diagnostik, Information und Beratung über gezielte Sprachtherapie, psychomotorische Übungsbehandlungen und allgemeinen Entwicklungsförderungen bis zu Hilfen bei Verhaltensproblemen (Schulangst, etc.), Schullaufbahnberatung, Hilfe bei der Suche nach Fahrdiensten, geeigneten Fördermaßnahmen und Therapien oder betrifft auch einfach die Auswahl von sinnvollem Lernmaterial.



Artikel vom 20.01.2006
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