Schleswig-Holstein
Im Zeichen der Region
35. Geburtstag des Lauenburger Land-Brotes

Fünf Bürgermeister und ein Kreispräsident ließen sich vom stellvertretenden Obermeister der Bäckerinnung Holstein, Dirk Baumgarten, zeigen, wie ein Lauenburger Land-Brot gebacken wird. Foto: Hoenig
Allzu schwer machten es die Bäcker den Prominenten jedoch nicht: Die Teigmasse war vorbereitet und Auszubildende im dritten Lehrjahr halfen beim Kneten und Formen. Kreispräsident Meinhard Füllner ging das Backen sichtbar leichter von der Hand – er ist gelernter Bäcker. Die Bürgermeister Ingo Fokken (Geesthacht), Wolfgang Engelmann (Mölln), Dieter Giese (Aumühle), Michael Ziethen (Ratzeburg) und Harald Heuer (Lauenburg) machten mangelnde Kenntnisse und Fertigkeiten durch größeren Einsatz wett.
Das Lauenburger Land-Brot ist die Nummer eins in den Innungs-Bäckereien im Kreis Herzogtum Lauenburg in Schleswig-Holstein. Deshalb ist jedes Jubiläum Anlass zu feiern und zurückzublicken: Seit dem 17. 3. 1971 wird das Brot – mit offizieller Genehmigung des Kreises – mit der Banderole und dem Kreiswappen darauf verkauft. Das Wappen ziert ein weißes Pferd auf rotem Grund mit einer schwarz-weißen Umrandung und einer Krone.
Französische, skandinavische und lettländische Delegationen, die ersten Grenzgänger aus der DDR, Bundespräsident Karl Carstens – sie alle erhielten im Laufe der Jahre ein Lauenburger Land-Brot mit Banderole und Nelke als Präsent.
Oft bleibt es aber auch im „Lauenburgischen“. Zum Beispiel wenn Prominente backen, darf selbstverständlich jeder Teilnehmer ein Brot mit nach Hause nehmen. Ein vom Profi gebackenes sicherheitshalber…
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