Regional
Hausmesse ebnet Weg in den Gastro-Sektor
Frühjahrstreff der Bäko Franken Oberbayern-Nord in Langenzenn präsentiert Snack-Ideen / Über 2500 Besucher und 107 Aussteller

Willkommen: Udo Bauer (l.) und Günter Kolb (r.) begrüßten als neuen Aussteller Ciro-Dino Mormone mit seinem Convenience-Konzept für Pasta und Pizza.
Snackberaterin Julia Grommes (Bayreuth) produzierte vor Ort leckere Baguettes mit frischen Zutaten sowie fruchtige „Bäko-Smoothies“. Letztere sind für Bäko-Vorstand Udo Bauer ein echtes Trend-Produkt für 2010; vier TK-Fruchtmischungen (Pineapple Sunset, Raspberry Heaven, Strawberry Fantasy und Mango Dream) und Orangensaft als Zugabe kommen aus dem Mixer und eignen sich ideal als Erfrischung zwischendurch und für die Bäckerei als Einstieg in den Gastro-Sektor.
Und gerade dieser wachse in den Betrieben stark, wie Bauer und Bäko-Verkaufsleiter Günter Kolb betonten. Kein Wunder, dass dieses Thema bei vielen der 107 Aussteller (Vorjahr: 104) auf ca. 3200 m² Fläche im Mittelpunkt stand. Zum Beispiel bei der Firma „Sapori Antichi“ aus Mannheim, die ein Komplettsystem für 1-Minuten-Schnellgastronomie mit italienischer Note anbietet: tiefgekühlte Pizza und Pasta samt platzsparendem Koch- bzw. Backgerät für den Laden. Laut Inhaber Ciro-Dino Mormone verfügen letztere über eine integrierte Ablüftung und arbeiten mit Normalstrom. Die TK-Pasta stelle man seit 25 Jahren aus Rohstoffen im Eigenanbau her; passende Saucen und Pesto liefert man ebenfalls. Die Bedienung der Ladengeräte sei kinderleicht, jede vorgegarte Nudel nach kurzem Kochen garantiert „al dente“.
Ein weiterer der gut zwei Dutzend Neulinge unter den Ausstellern: die Salomon FoodWorld GmbH aus Großostheim, die auf Fingerfood und Snacks spezialisiert ist. Ob Hamburger, texanische Chicken Wings, Elsässer Flammkuchen, Indisch, Fernost oder ganz traditionell Schnitzel und Leberkäse – laut Tom Großmann, Gebietsverkaufsleiter Süd, ebnen diese in fünf bis acht Minuten erhitzten Produkte der Bäckerei den Weg in die Gastro-Schiene und bringen Mehrwert. Denn ihre Handhabung sei einfach – und die nötige „Hardware“ (z. B. der Ladenbackofen) ja schon vorhanden. Der Bäcker könne damit dem Geschmack seiner Kunden folgen oder mal ganz neue Ideen ausprobieren.
Für das genüssliche Frühlingserwachen servierten die Bäko und Meistermarken Ulmer Spatz im Bistro in Langenzenn eine Auswahl an Backwaren – vom Steinofen-Baguette über Dinkel-Sprösslinge bis zum röschen Meisterkipf. Oder Paprika-Chili-Ciabatta und „Heiße Feger“, pikante Mini-Brötchen nach Rezeptur der Bäcker-Fachschule Weinheim.
Eine Besonderheit brachte Bernd Windisch, Kundendienstleiter der Feuma Gastromaschinen GmbH aus Gößnitz, nach Mittelfranken: eine Maschine zum Äpfel Schälen, Entkernen, Teilen und in Scheiben Schneiden. Die vorgeführte Asetsm-E greift drei Äpfel gleichzeitig und hat eine Kapazität von 70-100 Kilo pro Stunde. Mit drei Scheibenstärken und neun Teilungsmöglichkeiten sei sie für Bäckereien bestens geeignet.
Für gute Umsätze sorgten Sonderrabatte von bis zu 25 Prozent; die gastgebende Genossenschaft ging dabei mit einer Auswahl an „Joker“-Angeboten ihrer Eigenmarke in Großgebinden mit gutem Beispiel voran.
Weitere Nachrichten aus Regional vom 07.04.2010:
Meister sucht Professor
Optimistisch trotz Mitgliederschwund
Lachendes Bäckerhandwerk
40 Jahre und kein bisschen leise
Neue Folgen von „Laible und Frisch“
Dominik Ulrich gewinnt Jubiläumslauf
Turbulentes Sangesjahr
Trotz rückläufiger Tendenz positiv positioniert
Sanierung durch Verkauf des Innungshauses
„e“ steht für Eifel-Qualität

RSS

Zur Bildergalerie "Backkongress 2011"