Regional
Guter Nachwuchs hat gute Chancen
Innung Untermain spricht 40 Bäcker- und Verkaufslehrlinge frei

Sechs der erfolgreichen Absolventen, darunter die Innungsbesten, wurden durch Reiner Jung (3. v. r.) im Auftrag der Stiftung zur Förderung des Nachwuchs mit Fördermitteln bedacht. Foto: dt-press Foto: dt-press
Vor vielen Ehrengästen stellte Obermeister Rudi Bär fest, dass die Bäcker früher die Bevölkerung satt machen mussten, heute dagegen müsse man den Leuten Appetit machen. OM Bär machte an Beispielen den Fortschritt im Bäckerhandwerk deutlich, mit dem Fazit, dass die jungen Leute sich ständig weiterbilden sollten. Arbeiten bedeute nicht nur frühes Aufstehen, sondern auch, an sich selbst zu arbeiten.
Im Bäckerhandwerk, so OM Bär, werden gute Kräfte immer benötigt, schon heute werden in vielen Betrieben Führungskräfte dringend gesucht. „Das ist eine Chance, das geht aber nicht von selbst“, ermunterte Rudi Bär.
LIM Wolfgang Schäfer befasste sich in einem Grußwort mit der alles umfassenden Qualität, von der die Qualität der Produkte nur ein Teil sei. Lehrlingswart Günter Hoffmann berichtete über Verlauf und Einzelheiten der Prüfung. Er dankte den Ausbildern, welche sich für den Nachwuchs eingesetzt habe.
Als Innungsbeste ausgezeichnet wurden die Bäckerin Yvonne Beck (Philippi' Backstube, Windecken) und die Verkäuferin Daniela Kratz (Bäckerei Wolfgang Schäfer, Rodgau). Reiner Jung gratulierte ihnen im Namen der Bäko Süd-West zum Erfolg und übergab im Auftrag der Stiftung zur Förderung des Nachwuchs an sechs der Freizusprechenden je einen Förderzuschuss. Neben den Innungsbesten ging dieser an die Verkäuferinnen Kerstin Kögler und Fadime Göde sowie an die Bäckerin Lilija Wolf und den Bäcker Manuel Schröder. Die vier jungen Leute hatten ebenfalls überdurchschnittlich gute Leistungen erbracht.
Bei brennender Kerze und angelehnt an das im Mittelalter üblichen Ritual sprach OM Rudi Bär die jungen Leute von den Bindungen der Lehre frei.
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