Regional
Gustav Gehri gestorben
Tochter hat Betrieb erfolgreich weiterentwickelt
Baden & WürttembergFreiburg (ag). Bäckermeister Gustav Gehri ist im Alter von 82 Jahren gestorben. Der gebürtige Lörracher kam 1959 nach Neustadt, wo er mit seiner Frau Ursula eine Bäckerei gründete. Das war der Beginn einer erfolgreichen Bäckerkarriere. Gehri baute einen kundenfreundlichen Familienbetrieb auf, zu dem im Laufe der Zeit ein starkes Netz an Filialen kam. Das war ihm aber noch nicht genug. In den siebziger Jahren ging die Bäckerei Gehri mit ihren Schwarzwälder Brotspezialitäten auf die Grüne Woche nach Berlin, wo Gehri große Anerkennung fand und damit auch einen Beitrag für den Tourismus im Schwarzwald leistete.
Doch nicht nur sein eigener Betrieb, sondern auch das Wohl seines Berufstandes hat er als Lebensaufgabe angesehen. Zunächst war Gehri Obermeister der Innung Hochschwarzwald und später, als diese mit Freiburg fusionierte, gehörte er viele Jahre, zeitweise als stellv. Obermeister, dem Innungsvorstand an.
Ein schwerer Schicksalsschlag war der frühe Tod seines Sohnes Ulrich, der schon für eine Geschäftsübernahme vorgesehen war.
Heute führen seine Tochter Christiane und Schwiegersohn Thomas Schuble das Unternehmen. Sie haben die Bäckerei auf aktuell 25Filialen ausgebaut – sehr zur Freude von Gustav Gehri, der die erfolgreiche Entwicklung aus dem Ruhestand verfolgen konnte.
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