Niedersachsen
Gildentag in Einbeck
Auszeichnung für Bäcker mit Vorbildfunktion
Einbeck (pu). Das Antidiskriminierungsgesetz und das Festhalten an überliefertem Kündigungsschutz prangerte Kreishandwerksmeister Hermann-Josef Hupe auf dem Gildentag der Kreishandwerkerschaft Northeim-Einbeck an. Er sah darin einen „nicht zu akzeptierenden Eingriff in das Arbeitsrecht und die Vertragsfreiheit“. Mögliche Trennungskosten beim Kündigungsschutz wirkten wie eine „Einstellungsbarriere“. Hupe kritisierte zudem den hohen Bürokratieaufwand, der die Kosten erhöht und die Einstellungsbereitschaft mindert.
Hildesheim Kammerpräsident Jürgen Herbst zeichnete langjährige Handwerksmeister für ihr vorbildliches Wirken aus. Für 50-jährige Meisterschaft händigte er einen Ehrenbrief und jeweils eine Flasche Hardenberger Schluck an die Bäckermeister Gerhard Koch, Martin Mateika und Bäckermeister Hermann Schulze aus. Für 40-jähriges Wirken zeichnete er Bäckermeister Josef Werner aus.
Der Chefredakteur der Northeimer neueste Nachrichten, Horst Seidenfaden, forderte die Handwerker auf, sich stärker mit dem Internet auseinander zu setzen. Die Kunden verlangten nach dieser Form der Kommunikation. Zudem müsse man sich darauf einstellen, dass weniger Menschen in der Region leben. Das Verbreitungsgebiet der HNA zwischen Bad Hersfeld und Northeim werde bis 2015 etwa 150.000 Bewohner verlieren.
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