Regional

Gesellenbrief in der Tasche

Bäckerinnung Hannover spricht 66 Lehrlinge frei


NiedersachsenHannover (pu). „Das Bäckerhandwerk zählt zur Spitzengruppe des deutschen Handwerks. Es gehört zu den Top-Ausbildern“ erklärte Obermeister Cord Buck den Teilnehmern an der feierlichen Freisprechungsfeier der Bäcker-Innung Hannover. Im Saal der Handwerkskammer der niedersächsischen Landeshauptstadt sprach dieser 44 junge Fachverkäuferinnen und 22 frisch gebackene Bäcker von ihren Ausbildungsverpflichtungen frei und übermittelte ihnen herzliche Glückwünsche der Bäckerzunft.

Als Prüfungsbeste erwiesen sich mit den Noten Eins in der Praxis und Zwei in der Theorie die Jungverkäuferinnen Lilia Mula (Thoms & Kienitz, GbR, Hannover) und Mareike Berger (Schäfer's Brot & Kuchen, Lehrte). Bei den Bäckergesellen zeigte Dean Tayor (Bäckerei Ralf Künne, Hannover) mit „Gut“ in Theorie und Praxis die beste Leistung. Alle erfreuten sich eines Präsents der Innung.

Mit besonderem Lob geehrt

Ein besonderes Lob verdienten sich zudem die Prüflinge, die in beiden Fächern mit guten Ergebnissen abschnitten: Dagmar Fuchs (Langrehr's Backwaren, Garbsen), Carola Günter und Svenja Uschner (Bäckerei Göing, Hannover), Jennifer Müller (Oppenborn OHG, Pattensen) und Miriam Schmidt (Bäckerei Strietzel, Gehrden).

„Mit dieser Freisprechung beginnt ein neuer Lebensabschnitt“, unterstrich Vizepräsident Dieter Görke von der Handwerkskammer Hannover. Der Gesellenbrief sei eine gute Basis für eine erfolgreiche Zukunft.

Glückwünsche zum Erfolg

Lehrlingswart Volker Sprengel teilte mit, dass an der Sommerprüfung 2008 insgesamt 48 angehende Verkaufslehrlinge teilnahmen. Davon erreichten vier ihr selbst gestecktes Ziel leider nicht. Von den angetretenen 24 Bäckerlehrlingen bestanden 22 ihre Prüfung. Im Namen der Bäckerinnung Hannover gratulierte er den Prüflingen zu ihrem beruflichen Erfolg. „Azubi ist man nur eine kurze Zeit, die Weiterbildung dauert ein Leben lang“, gab er zu bedenken.

Fachlehrer Dieter Lucks erinnerte sich an heitere Erlebnisse mit den Azubis. Im Verlauf der drei Ausbildungsjahre entwickelte sich aus einer schnatterden Gänseschar eine Mannschaft und ein Arbeitsteam.


Artikel vom 06.08.2008
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