Baden & Württemberg
Geschmackvolles Zusammenspiel geboten
Brotprüfung mit Weinprobe als niveauvolles gesellschaftliches Ereignis zelebriert

Strahlende Gesichter gab es zu einer bestens gelungenen Veranstaltung (von links): Der stellv. Vorsitzende der Volksbank Ludwigsburg, Thomas Küster, stellv. Obermeister der Bäckerinnung Ludwigsburg/Rems-Murr, Reiner Stolzenberger, Brezelkönigin Suzi
Als fachkundige Moderatoren stellten der DLG-Prüfer und Bäckermeister Rudolf Frank typische Brote und Kleingebäcke und der Vorstandsvorsitzende der Bottwartal Kellerei, Andreas Rips, den dazu passenden Wein vor. Helferinnen verteilten das handwerklich hergestellte Qualitätsgebäck und schenkten den Gästen dazu „reinen Wein“ ein. Als Überraschungsgast war auch die Württ. Brezelkönigin, Suzi Jeske, mit von der Partie.
Ob der vielen Brotsorten von Emmer- Vollkornbrot über Dinkelseelen, Mürbe Hörnchen, Roggenmischbrot mit Vorteig und einem Weizenbrot nach italienischer Art war der Abend durchaus nicht trocken, denn es wurden dazu Terra Wunnenstein, ein Trollinger mit Lemberger; Wunnenstein Riesling; Schwarzriesling Rosé; Fauna Grauburgunder und Acolon, ein Cuvéwein aus der Bottwartal Kellerei gereicht. Beide Moderatoren waren ganz in ihrem jeweiligen Element. Die Gäste genossen nicht nur Brot und Wein, sondern auch Wissenswertes aus Backstube und Kellereitechnik. Im lockeren, fachkundigen Zusammenspiel von Rudolf Frank und Andreas Rips ging's nicht nur um Geschmacksfragen, sondern auch darum, wie ein DLG-Prüfschema für Brot aufgebaut ist oder auch um Rebsorten und Rebneuzüchtungen.
Wenn Brot und Wein auf diese Weise präsentiert werden, dann steigt nicht nur der schon hohe Sympathiewert, den Winzer und Bäcker haben, sondern auch das Wissen der Kunden über diese unverfälschten Lebens- und Genussmittel.
Die am Vormittag abgehaltene Brotprüfung der Bäckerinnung Ludwigsburg / Rems-Murr brachte gute bis sehr gute Ergebnisse, so Brotprüfer Rudolf Frank. Von den insgesamt eingereichten Brot- und Brötchensorten bekamen 31,8 % „Sehr gut; 46,7 % „Gut“; 19,6 % „Zufrieden stellend“ und 1,9 % der Backwaren wurden als verbesserungsbedürftig eingestuft.
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