Regional

Geschichte rund ums Brot

Attraktion im sorbischen Museum bis 7. September


SachsenBautzen (ad). Die Kultur- und Handwerksgeschichte des Brotes steht im Mittelpunkt einer Ausstellung, die zur Zeit im Sorbischen Museum zu Bautzen zu sehen ist und in den Wochen seit ihrer Eröffnung bereits eine Vielzahl von Besuchern angelockt hat. Am Zustandekommen dieser Präsentation haben mehrere Innungsbäckereien aus der Region maßgeblichen Anteil.

Lutz Neumann, Obermeister der Bäckerinnung Bautzen, schätzt die Ausstellung als gutes Podium, um auf die Geschichte und die Verwurzelung des Bäckerhandwerks in der Region aufmerksam zu machen und damit ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal der Bäcker im Wettbewerb zu unterstreichen.

Zu keinem anderen Lebensmittel haben die Menschen ein so besonderes Verhältnis wie zum Brot. Es wird dem Gast zusammen mit Salz gereicht, ist ein Glaubenssymbol und steht für ewiges Leben. Im Vaterunser bitten die Christen Gott „Unser täglich Brot gib uns heute“. In der Oberlausitz, wo das Sorbisch neben dem Deutschen als gleichberechtigte Sprache genutzt wird, ist beim Vaterunser vom „Bozi chleb“ – Gottesbrot – die Rede. Infos: www.sorbisches-museum.de


Artikel vom 27.08.2008
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