Hessen
Fusion in Mittelhessen
Dillenburg und Wetzlar: ab 1.1. 2006 Innung Lahn-Dill
Hohenahr-Altenkirchen (dtp). Schon seit einiger Zeit hatten sich die Vorstände der Innungen Dillenburg und Wetzlar Gedanken über einen Zusammenschluss gemacht. Zumal bereits seit Anfang 2005 die beiden Kreishandwerkerschaften zur KH Lahn-Dill vereint sind. Nun wurden „Nägel mit Köpfen gemacht“ und die neue Innung zum 1. Januar 2006 gegründet.
Zuerst führten beide Innungen eine eigene, außerordentliche Versammlung durch. Anschließend wurde in beiden Innungen ein Beschluss zur Fusion gefasst.
Damit war der Weg frei und man setzte sich zur Gründungs-Versammlung zusammen. KH-GF Peter Lehmann trug die wichtigsten Passagen der neu gefassten Satzung vor, die für alle zum Mitnehmen auch in schriftlicher Form vorlag. Der Name der neuen Innung laute „Bäckerinnung Lahn-Dill“, Sitz ist Wetzlar und der Bereich umfasst den Landkreis Lahn-Dill.
Zum Obermeister der neuen Innung mit 43 Betrieben wurde Udo Kemper gewählt. Sein Stellvertreter ist Ehrenfried Homberg. Die Beisitzer wurden mit Ulrich Biedenkopf, Heinz-Walter Eckhardt, Kai-Uwe Ernst, Rainer Gabriel, Udo Krebs, Jan Luckenbach, Heinz Georg Rühl und Sonja Waltersbacher benannt. Die Kasse prüfen Helmut Burck, Dieter Göbel und Markus Swoboda. Alle Wahlgänge hatten ein einstimmiges Ergebnis.
Die früher in Dillenburg erhobene Ausbildungsabgabe entfalle ab dem 1.1.2006.
Der zukünftige Innungsbeitrag sieht nun einen Grundbeitrag plus Lohnsummen-Anteil vor, wobei die Lohnsumme ab einem bestimmten Wert gekappt wird. Ein sich aus dieser Regelung und den unterschiedlichen Vermögen ergebender Überschuss wird den Betrieben in den nächsten Jahren in Form einer Rückvergütung gut geschrieben.
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