Bayern

Freude am Beruf erhalten

Innung kann zwischen Jung und Alt vermitteln


München (ke). In den Betrieben der Münchner Bäckerinnung werden zur Zeit 456 Jugendliche in den Berufen Bäcker und Fachverkäuferin ausgebildet. Zur Aufdingungsfeier lud die Innung jetzt die 85 Auszubildenden des ersten Lehrjahrs ein, um sich ihnen als Berufsorganisation vorzustellen, die auch bei Konflikten während der Lehrzeit vermitteln kann.

Nicht von ungefähr findet die Feier, zu der wieder viele Lehrherren anwesend waren, erst nach der Probezeit statt. Schließlich steigen bis zu 20 Prozent der Anfänger in den ersten vier Monaten aus ihrem Lehrvertrag aus oder werden gekündigt. Das Ende ihrer 3-jährigen Ausbildungszeit erreichen, so Innungsgeschäftsführer Günter Deppisch, nur etwa 60 Prozent der Berufseinsteiger. Dabei kann es vorkommen, dass ein Lehrling während der Ausbildung in einen anderen Betrieb wechseln muss.

Lehrlingswart Christian Zerlin verwies darauf, dass sich manche Probleme zwischen Lehrherr und Auszubildenden gemeinsam lösen lassen, dass die jungen Leute allerdings ihren beruflichen und schulischen Pflichten nachkommen müssten. Wer diese hervorragend leiste, hätte im Bäckerhandwerk beste Zukunftschancen, betonte Obermeister Heinz Hoffmann.


Artikel vom 01.03.2007
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