Niedersachsen
Familienfreundlich?
HWK Lüneburg-Stade sucht vorbildliche Betriebe
Lüneburg/Stade (rgb) „Familienfreundlichkeit rechnet sich“, sagen die beiden Jungunternehmerinnen Christina Galler, Friseurmeisterin, und Meike Ossenbrügge, Fleischermeisterin, aus Stade. Sie ermöglichen ihren Mitarbeiterinnen in der Elternzeit zum Beispiel einen stundenweisen Wiedereinstieg, flexible Pausenregelungen oder die Teilnahme an Fortbildungen. Beide betonen, dass familienbewusste Maßnahmen erheblich dazu beitragen, die Personalkosten zu reduzieren. Außerdem wirken sie sich positiv auf das Betriebsklima aus. Auch die Imageeffekte für den Betrieb seien nicht zu unterschätzen. In der Publikation „Familienfreundliche Maßnahmen im Handwerk“ (hrsg. vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und vom Zentralverband des Deutschen Handwerks) werden sie bundesweit als zwei von 18 Praxisbeispielen vorgestellt.
Die Handwerkskammer Lüneburg-Stade weiß, dass gerade in kleinen und mittleren Betrieben häufig individuelle Lösungen für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf praktiziert werden. Beispielhafte Lösungsansätze für eine bessere Work-Life-Balance möchte die Handwerkskammer jetzt auf ihrer Website veröffentlichen.
Betriebe, die ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützen, können sich bei der Kammer melden: ChristinaVölkers, Telefon: (04141) 6062-28.
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