Regional
Etappensieg auf dem Weg zum Meister
156 Nachwuchskräfte bei der Freisprechungsfeier Remscheid

Unter den Kammersiegern und Jahrgangsbesten war auch die Bäckereifachverkäuferin Lea Burkart (Ausbildungsbetrieb Wiener Feinbäckerei Konrad Demmer, Remscheid, erste Reihe Mitte). Foto: Heck Foto: Heck
Welche Bedeutung eine gute Leistung im Handwerk hat, merkten besonders die Prüfungsbesten und Kammersieger: Für sie wurden Ehrenplätze auf der Bühne reserviert.
Zahlreiche Honoratioren der Stadt, unter ihnen auch Landesjustizministerin Müller-Piepenkötter, demonstrierten durch ihre Anwesenheit die Wertschätzung des handwerklichen Nachwuchses. Offiziell losgesprochen von den Verpflichtungen ihrer Lehrverträge wurden 156 Nachwuchskräfte des Handwerks, 27 der Absolventen, so betonte der Kreishandwerksmeister, sind weiblich. „Das Handwerk ist längst keine männliche Domäne mehr.“ Armin Hoppmann zeigte sich stolz auf die Gesellinnen und Gesellen. Diese hätten nun das gesetzte Ziel erreicht und den Aufstieg in den Gesellenstand geschafft. Nun gehe es um die höheren Weihen auf dem Königsweg zum Meisterbrief, appellierte er an den Lernwillen der Junghandwerker. Jeder einzelne trage dazu bei, dass die Innungen des Handwerks ein gutes Image in der Bevölkerung haben. So gilt das Handwerk bei 90 Prozent der Mitbürger als freundlich und zuverlässig.
Oberbürgermeisterin Beate Wilding gratulierte im Namen von Rat und Verwaltung. „Seien Sie stolz auf das Erreichte und setzen Sie sich weitere Ziele!“, rief sie die Nachwuchskräfte auf. Mit der Gesellenprüfung habe ein jeder von ihnen seinem Leben eine neue Grundlage gegeben. Mit dem Rüstzeug, das während der Lehre erworben wurde, sei auch soziale Kompetenz verbunden. Jetzt gelte es weiter Zielstrebigkeit zu beweisen. Da man mit der Gesellenprüfung zwar einen Abschluss erlangt, aber nicht ausgelernt habe, sei es wichtig, an die erworbenen Kenntnisse anzuknüpfen.
Wolfgang Bosbach. Der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU Bundestagsfraktion zeigte sich mittelstandsfreundlich und legte den Gesellinnen und Gesellen nahe, auch eine Selbstständigkeit ins Auge zu fassen.
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