Regional

Erneut Erfolgsbilanz vorgelegt

Bäko Region Stuttgart steigert im Jahr 2008 den Umsatz auf 156 Millionen / Insgesamt werden über zwei Millionen Euro ausgeschüttet


Baden & WürttembergDenkendorf (pgö). Traditionsgemäß eröffnete der Bäckersingchor Philia Stuttgart die Bäko Generalversammlung für das Jahr 2008. Im Bericht des Vorstands konnte Direktor Walter Knittel „zum 22. Mal“, eine Erfolgsbilanz vorlegen. Die Bäko Region Stuttgart hat im Jahr 2008 einen Rekordumsatz erreicht. Mit 156 Millionen Euro Gesamtumsatz wurden der Vorjahrsumsatz um rund 12 Prozent übertroffen.

Bundesweit liegt die Bäko Region Stuttgart auf Platz zwei der 10 umsatzstärksten Bäko-Genossenschaften. Der durchschnittliche Mitgliederjahresumsatz liegt bei fast 160.000. Der Bilanzgewinn des Jahres 2008 beträgt 616.000. Es wurde beschlossen, den 961 Mitgliedern 1,4 Prozent Rückvergütung auf ihre Umsätze auszuschütten. Insgesamt werden über zwei Mio. Euro ausgeschüttet. Die Situation der Genossenschaft stellt sich auch im laufenden Jahr positiv dar. Das Preisniveau für die Kunden gestaltet sich, auf Grund der stabilisierten Rohstoffpreise, wieder günstiger. In der Bio-Schiene sind mittlerweile schon über 200 Artikel verfügbar.

Als zentrale Aufgaben der Bäko Region Stuttgart formulierte Walter Knittel den genossenschaftlichen Auftrag sowie die Aufgabe, Mitglieder durch Kredite, Dienstleistungen und Service zu unterstützen. Ein neues Service-Plus stellt die Bestellmöglichkeit per Internet dar. „Wir verfolgen, anders als privatwirtschaftlich geführte Unternehmen, keine Gewinnmaximierungsziele. Bei Handelsbetrieben bekommen Sie kein Geld zurück, egal, wie hoch Ihr Umsatz ist. Die Bäko ist ihr Unternehmen, die Mitglieder stehen im Zentrum unserer Betrachtung“, unterstrich der Direktor. Dem Bericht des Aufsichtsratsvorsitzenden Johannes Schultheiß und dem Prüfbericht des Genossenschaftsverbandes folgte die Genehmigung des Jahresabschlusses. Diese wurde einstimmig erteilt, Vorstand und Geschäftsführung einstimmig entlastet. In der Prognose für 2009 berichtete Direktor Knittel davon, dass in den ersten fünf Monaten preisbedingt rückläufige Umsätze verzeichnet wurden. Aufgrund der fallenden Umsätze, bei nahezu gleichbleibenden Absatzmengen, wird ein Eigenumsatz von 146 Mio. Euro erwartet. Trotzdem sei ein weiterhin befriedigender Jahresabschluss 2009 zu prognostizieren, gleichbleibende Ausschüttungen an Mitglieder sind vorgesehen. „Momentan spüren unsere Betriebe die Auswirkungen der Krise nur marginal, doch wenn man den Prognosen der Wirtschaftsweisen glauben darf, wird das nächstes Jahr ganz anders aussehen“, bedauerte Walter Knittel.

Des weiteren standen Wahlen auf der Tagesordnung. Turnusgemäß schieden Joachim Günther, Andreas Kiene, Hans-Günther Mack, Dieter Siegel, Georg Strohmaier und Rolf Wiedmaier aus dem Aufsichtsrat aus. Sie wurden einstimmig wieder gewählt. Roland Pflumm und Reiner Stolzenberger beendeten ihre, auf Grund der Verschmelzungsvereinbarung ausgeübte, Aufsichtsratstätigkeit. Das mit Spannung erwartete Referat der diesjährigen Sitzung hielt Dr. Manfred Lütz, Chefarzt für Psychologie und Psychiatrie und katholischer Theologe und Schriftsteller aus Bonn. Er widmete seinen humorigen Vortrag dem Thema: „Lebenslust – über Risiken und Nebenwirkung von Gesundheit wider den Diätwahn, den Fitnesskult.“


Artikel vom 15.07.2009
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