Hessen

Erfolgreich abgeschlossen

Freisprechung der Innung Wiesbaden-Rheingau-Taunus


Wiesbaden (dtp). Aus den Betrieben der Innung Wiesbaden-Rheingau-Taunus waren für die Lehrabschlussprüfung im Winter und Sommer 2006 insgesamt 38 Lehrlinge angemeldet. Fünf davon hatten nicht bestanden. Zur feierlichen Freisprechung im Festsaal des Wiesbadener Rathauses waren trotz großer Hitze viele der jungen Leute gekommen. Sie wurden teilweise von Ausbildern oder Angehörigen begleitet. Insgesamt 11 Bäcker- und 22 Verkaufslehrlinge sind in das weitere Berufsleben zu entlassen worden.

Oberbürgermeister Hildebrand Diehl von der Stadt Wiesbaden sagte nach Begrüßung und Gratulation zum Erfolg, „eine Vernünftige Lehre ist ein guter Grundstein für das weitere Leben.“ Er dankte allen die zu Ausbildung und Abschluss beigetragen. Sowohl an Bäcker wie auch an Bäckerei-Verkäuferinnen werden heute große Anforderungen gestellt und das Tempo des Zustromes von Neuheiten werde nicht geringer. Mit dem erfolgreichen Abschluss haben die jungen Leute bewiesen, dass sie diesen Anforderungen entsprechen können, wie überhaupt die Veränderungen die Zukunft wären, betonte das Stadtoberhaupt, der selbst ein Handwerksmeister ist. Motivation sei der eigentliche Grund, etwas zu erreichen. Dabei seien die Stärken des Handwerks heraus zu stellen, Optimismus und die Bereitschaft, Verantwortung zu tragen sei dafür wichtig. Jede Berufsausübung erfordere in dieser Zeit Flexibilität und hohe Leistungsbereitschaft, sagte OB Diehl. „Sie können sich darauf freuen, was Sie noch alles erleben,“ gab er den jungen Leuten mit auf den Weg.

Obermeister Hans Hermann Schröer freute sich über die Anwesenheit einiger Ehrengäste und plauderte ein wenig aus dem Nähkästchen: die Innung habe der Berufsschule zwei neue Kneter gekauft, die Schule habe ebenfalls zwei neue erworben. Auf diese Weise habe man dazu beigetragen, den Ablauf der Gesellenprüfung nach der neuen Prüfungs-VO flüssiger und für die Prüflinge „ergonomischer“ zu gestalten.

Ein Grußwort kam von Frank Rother von der Berufsschule, danach wurden die Gesellenbriefe und Prüfungszeugnisse ausgegeben. Es waren allerdings nicht alle Prüflinge anwesend, auch der Prüfungsbeste Bäcker Felix Uhlmann konnte nicht dabei sein. Er hatte schriftlich darum gebeten, einen Brief zu verlesen, in dem er sich für sein Fernbleiben entschuldigte und den an seiner Ausbildung beteiligten für Mühe und Verständnis dankte. Das gab Beifall.


Artikel vom 20.07.2006
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