Regional

Entlastung in Sicht?

Steuersystem ein Thema bei der Innung Bruchsal


Baden & Württemberg Upstadt-Weiher (p). Auf der gut besuchten Versammlung der Bäckerinnung Bruchsal in Ubstadt-Weiher betonte Obermeister Heinz Österle eingangs, dass die Geschäftstätigkeit im Nahrungsmittelgewerbe in den letzten Monaten im Zeichen der üblichen saisonalen Bedingungen stand.

Die seit Jahresbeginn in Kraft getretenen Entlastungsmaßnahmen für die privaten Haushalte zeigten besondere Wirkungen im Konsumverhalten der Verbraucher im Großraum Bruchsal. Weiter stellte Heinz Österle heraus, dass den Nahrungsmittelhandwerkern aber nach wie vor der harte Konkurrenzkampf auf den traditionellen Absatzmärkten zu schaffen mache. Aus diesem Grund versuchten die Bäcker zu Recht, andere Segmente zu forcieren, so OM Heinz Österle.

Im Mittelpunkt der Versammlung stand das Referat von Innungsgeschäftsführer Wolfgang Mößner. Er erklärte unter anderem: ,,Eine Einkommensteuerreform mit dem Ziel der Beseitigung von Mitteilstandsbauch und kalter Progression bleibt trotz angespannter Haushaltslage richtig und nötig.” Zumindest müsse jetzt mit dem Abbau unnötiger Steuerbürokratie begonnen werden. Bei Forderungen, das Steuersystem zu vereinfachen, wolle die Bundesregierung jedenfalls entgegenkommen. Konkret nannte Wolfgang Mößner etwa den Verzicht auf eine elektronischen Signatur bei eingescannten Rechnungen und PC-Faxen. Dem Handwerk und dem Mittelstand sei dies schon lange ein Dorn im Auge. Da nur Rechnungen mit elektronischer Signatur vorsteuerabzugsfähig sind.

Die Wahl der Meisterbeisitzer beim Gesellenprüfungsausschuss ergab ein einmütiges Ergebnis: Bei den Bäckerlehrlingen sind zuständig: Erna Belim, Stellvertreter Klaus Martin als Lehrlingswart. Bei den Fachverkäuferinnen Annemarie Steidle, als Stellvertreter Klaus Martin sowie als Koordinator, Manager und Ersatzprüfer für alle zwei Berufe stellv. Obermeister Thomas Fabry.


Artikel vom 14.07.2010
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