Regional
Ein Schritt ins Leben
Gemeinsame Freisprechungsfeier von Bäcker- und Fleischerinnung Hildesheim

Obermeister Matthias Zieseniß und Kammerpräsident Jürgen Herbst mit dem jüngsten Bäckernachwuchs in Hildesheim. Foto: Pusen Foto: Pusen
„Es ist nicht genug zu wissen, man muss es auch anwenden.“ Mit diesen Goetheworten erinnerte Präsident Herbst die Fachverkäuferinnen und Gesellen beider Innungen daran, dass sie nunmehr ihr angeeignetes Fachwissen anzuwenden haben und sich in ihrem erlernten Beruf beweisen müssen. Als gelernter Vertreter der Ernährungshandwerke gab er einige passende Gedanken an die jüngere Generation. „Besonders wichtig sind die Menschen, mit denen Sie es zu tun haben, die Konsumenten.“ Diese seien erwachsen geworden und lassen sich heute nicht mehr einfach so abspeisen. „Das Brötchen unterwegs holen sie beim Discounter und das Vollkornbrot bei ihrem traditionellen Bäcker“, ist häufig heutzutage die Praxis. In dieser gegenwärtigen Situation sollte das Bäckerhandwerk stärker die speziellen Wünsche ihrer Kunden erfüllen und seinen Wettbewerbsvorsprung durch besondere Serviceorientierung ausbauen. Dafür sind Mobilität in den Beinen und Köpfen vonnöten, um den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden.
Mit Blick auf die Weiterbildung meinte er: „Sie erweitert die persönlichen Chancen und den Horizont. Feilen Sie an Ihrer Karriere und nutzen Sie die gebotenen Fortbildungsmöglichkeiten.“ Der Vorsitzende des Hildesheimer Bäckerfachvereins und gleichzeitige Landes- sowie stellvertretende Bundesvorsitzende, Raimund Berendes, empfahl der jungen Generation den Beitritt zur lebendigen Gesellenvereinigung.
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