Hessen
Dividende angehoben
Bäko Fulda-Lahn: Negative Umsatzentwicklung erklärt
Alsfeld-Eudorf (dtp). Von der Weltmeisterschaft im Fußball haben die Bäcker und damit auch die Genossenschaft im Jahr 2006 profitiert. Damit verbunden habe sich eine wirtschaftliche Trendwende eingestellt, sagte Geschäftsführer Dieter Pausner vor der Generalversammlung der Bäko Fulda-Lahn.
Dennoch sei eine negative Umsatzentwicklung mit minus 1,1 Mio. Euro zu verzeichnen. Als Grund nannte GF Pausner viele Betriebsschließungen im Einzugsgebiet. Die „sonstigen Umsätze“, die nicht dem Bäckerhandwerk zuzuordnen sind und großen Schwankungen unterliegen seien in 2006 um nahezu 31 Prozent auf 2,63 Mio. Euro zurück gegangen. Insgesamt wurde ein Gesamtumsatz in Höhe von 60,56 Mio. Euro erzielt, welcher gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang von 1,7 Prozent ausmache. Eine Trendwende zeige sich im Sektor der Investitionen, wo die bisher vorhanden gewesene Zurückhaltung Vergangenheit zu sein scheine. Bei Maschinen, Geräten und Anlagen sei wieder eine positive Entwicklung zu sehen.
Pausner rief die Betriebe dazu auf, sich dem Bereich Bio verstärkt zu zuwenden. „Prüfen Sie, inwieweit Sie Bio-Produkte platzieren können.“ Die Bäko Fulda-Lahn ist biozertifiziert und unterhalte ein gutes Bio-Rohstoffsortiment, betonte der Geschäftsführer. Bei der Erläuterung der Bilanz wies Pausner darauf hin, dass alle von der Bäko getroffenen Investitionen aus Eigenmitteln finanziert wurden. Für die Geschäftsguthaben der Mitglieder sei für das Jahr 2006 eine Dividende in Höhe von 2,5 Prozent vorgesehen, die um rund 30 Prozent höher sei als in 2005.
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