Niedersachsen

Die beruflichen Aussichten sind gut

Freisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft Süd-Ost-Niedersachsen


Salzgitter (lem). Bei der Freisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft Süd-Ost-Niedersachsen im Hotel am See in Salzgitter-Lebenstedt waren unter den 40 neuen Jung-Gesellen und -Gesellinnen der verschiedenen Handwerksinnungen zwei, die mit der Note gut oder sehr gut in den theoretischen und praktischen Fächern abgeschnitten hatten: Daniel Mücke von den Bäckern und Martin Künzel von der Fleischerinnung, der mit seiner Frau und der fünf Monate alten Tochter Monique erschienen war.

Nach dem musikalischen Auftakt durch den Halbkreis-Chor Harlingrode unter Leitung von Hans-Heinrich Hille begrüßte Kreishandwerksmeister Helmut Strube die Jugendlichen, die erfolgreich die Prüfung zum Gesellen abgeschlossen hatten. Außerdem wurde der Vizepräsident der Handwerkskammer Braunschweig, Eberhard Funke, Studiendirektor Reinhard Bähre als Leiter der Berufsbildenden Schulen Fredenberg sowie Oberbürgermeister Helmut Knebel als Festredner, die Eltern und Angehörigen, aber auch die Meister der Lehrbetriebe und die Prüfungskommissionen der Innungen besonders begrüßt.

Strube sprach Anerkennung für den geleisteten Fleiß in den vergangenen drei Jahren aus und erklärte, die berufliche Bildung höre nie auf.

„Begrüßen Sie Ihren Erfolg nach Abschluss der Lehre, aber hören Sie nie mit der Weiterbildung auf“, sagte der Kreishandwerksmeister und betonte, dass in Salzgitter über den Bedarf hinaus ausgebildet wird. Appelliert wurde an die Betriebe, alle möglichen Ausbildungsplätze auszuschöpfen.

Die beruflichen Aussichten im Handwerk seien gut, denn es werde auch durch die Konjunkturschwankungen in der Region Salzgitter nicht so stark beeinflusst wie in anderen Gebieten, so Strube.


Artikel vom 14.09.2006
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