Hessen
Die Nachwuchswerbung kommt gut an
Bäckerinnung Bergstraße mit Ratschlägen von der Kriminalpolizei und Ehrungen

Bei der Ehrung (von links): Willi Arndt, Heinz Krauß, Beate Jakob, Dieter Löffler, Sabine Neff, Eugen Glahn, Daniel Gürtler und Siegfried Gebhardt. Foto: dt-press
Obermeister Siegfried Gebhardt hob in seinem Bericht hervor, dass die Informationsvermittlung an den Schulen besonders gut aufgenommen worden sei. Die Innung hatte im letzten Jahr solche Aktivitäten unternommen mit dem Ziel, Interesse und Aufmerksamkeit verstärkt auf die Bäcker zu lenken. Ralf Jakob, Vorsitzender des Gesellen-Prüfungsausschuss sagte, in 2006 haben alle Lehrlinge die Abschlussprüfung bestanden. Davon fünf mit Noten, die besser als 2,5 waren, das sei schon eine bemerkenswerte Leistung. Die letzte Winterprüfung sei dagegen schwächer ausgefallen.
Zahlreiche Grußworte wurden gesprochen. Kreishandwerksmeister Willi Arndt betonte, die KH wolle mithelfen, dass die Innungsmitglieder einen Vorsprung hätten vor denen, die nicht organisiert sind. Er warnte: „Nehmen Sie das AGG nicht auf die leichte Schulter, das kann sonst teuer werden.“ Wolfgang Gsell von der IKK sagte, man habe durch gezielte Maßnahmen innerhalb eines viertel Jahres etwa 15.000 zusätzliche Mitglieder gewonnen. Direktor Hans Schneider lud zur Generalversammlung der Bäko Süd-West am 11. 7. 2007 ein und berichtete über die Aktionen anlässlich des hundertjährigen Bestehens.
Heinz Krauß übergab Urkunden aus der letzten Brot- und Brötchen-Prüfung. Weiter wurden Beate Jakob und Sabine Neff ausgezeichnet. Sie hatten mit gutem Erfolg an einer Fortbildung in Weinheim zur Ernährungsberaterin (Jakob) und Verkaufsleiterin (Neff) teilgenommen. Zum 50-jährigen Betriebsjubiläum erhielt Norbert Jäger eine Urkunde. Für 40 Jahre erfolgreiche Tätigkeit als Meister erhielten Daniel Gürtler (Bäcker) und Dieter Löffler (Konditor) eine Ehrenurkunde der HWK, und mit dem Goldenen Meisterbrief wurde Bäckermeister Eugen Glahn ausgezeichnet.
Über Schutz vor Diebstahl sprach Oberkommissar Fred Hosse von der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle in Darmstadt. Er stellte voran, nach Einbrüchen seien meist die sachlichen Schäden zu reparieren, die seelischen Schäden hingegen stellten sich gravierender und oft auch länger anhaltend dar. Weiter sei die Dunkelziffer besonders bei Einbruch-Diebstahl relativ hoch. Um sich vor Einbruch zu schützen, bedürfe es in jedem Fall einer (kostenlosen) persönlichen Beratung mit Augenscheinnahme der vorhandenen Bauten.
Alarmanlagen, die er als Einbruch-Meldeanlagen bezeichnete, seien auf jeden Fall zu empfehlen. Nicht aber Attrappen, wie sie in jüngerer Zeit als „abwehrender Blickfang“ in Umlauf gebracht würden. „Versierte Ganoven erkennen Attrappen sofort und wissen dann, da gibt es etwas zu holen.“
Zum Schluss kam die Info, dass beabsichtigt werde, aus Kostengründen Rundschreiben und ähnliche Mitteilungen nur noch per Fax oder E-Mail zu versenden.
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