Hessen

Die Fusion jetzt erfolgreich vollzogen

Bäckerinnung Main- und Hochtaunus ab 1. 1. 2007 aktiv / OM ist Rolf-Dieter Hembd


Hofheim am Taunus (dtp). Nach längeren, zum Teil auch schwierigen, Verhandlungen war man in den beiden Innungen Maintaunus (MTK) und Hochtaunus (HTK) so weit, die sprichwörtlichen „Nägel mit Köpfen“ zu machen und sich zusammen zu schließen.

Beide Vorstände hatten bereits vor rund einem Jahr in diesem Zusammenhang die ersten Gespräche geführt. Gleichzeitig gab es auch Überlegungen der Fusion der beiden zuständigen Kreishandwerkerschaften, dem zunächst nicht vorgegriffen werden sollte. Erst als die zwei KHs keinen Konsens fanden, führten die Innungs-Vorstände ihre Aktivitäten weiter und kamen zu einem praktikablen Ergebnis. Demnach solle die neue Innung den Namen „Main- und Hochtaunus“ tragen, ab dem 1. 1. 2007 mit ihrer Arbeit beginnen und von einem neu zu wählenden Vorstand geführt werden. Sitz der neuen Innung solle Hofheim sein. Die Geschäftsführung übernimmt die KH Main-Taunus praktiziert. Die seitherige Innung Hochtaunus kündige ihre Geschäftsführung bei der KH Hochtaunus. Der neue Vorstand solle Obermeister und dessen Stellvertreter sowie sechs Beisitzer umfassen. Die Vermögen beider Innungen sollen mit der Fusion zusammen geführt werden.

Die neue Innung

Nachdem eine Trennwand symbolisch entfernt und Tische wie Stühle zusammen gerückt waren, begrüßten die seitherigen Obermeister Raimund Dorn (MTK) und Rolf-Dieter Hembd (HTK) die Anwesenden. Dorn sagte, die Entscheidung zur Fusion sei einstimmig gefallen. Hembd hatte eine Gegenstimme zu melden, alle anderen waren dafür. Er wünsche, die neue Innung solle für die Mitglieder leistungsfähig sein.

Die Wahlen zum neuen Vorstand verliefen glatt unter Leitung von GF Günter Walch (KH-MTK). Obermeister der neuen Innung Main- und Hochtaunus wurde Rolf-Dieter Hembd, sein Stellvertreter Raimund Dorn. Beisitzer wurden die Bäckermeister Peter Neuhaus, Clemens Wilhelm, Bernd Wittekind, Volker Müller, Christof Waldschmitt und Ulrich Kraus. Es war beachtet worden, dass je drei Beisitzer aus den fusionierten Innungen kamen. Lehrlingswart wurde Peter Neuhaus; er ist zugleich Meisterbeisitzer im Gesellenprüfungsausschuss. In den Ausschuss für Berufsbildung kamen Neuhaus, Kraus und Markus Kilb. Die Kasse prüfen Hans Dohr und Theo Waldschmidt, und die Innung wird bei BIV und KH durch OM und Stellv. OM im Wechsel vertreten. Einstimmig befürwortet wurde auch noch die Geschäftsführung der neuen Innung durch Günter Walch und seinen Stellvertreter Peter Sachs bei der KH Main-Taunus-Kreis.

Die Darstellung des Etats 2007 brachte für die früheren Mitglieder der Innung HTK eine zum Teil deutliche Reduzierung des Innungsbeitrages. Was einen der davon betroffenen Bäckermeister zu der Äußerung veranlasste: „Da haben wir ja den richtigen Schritt zum richtigen Zeitpunkt getan.“ Neu für die früheren HTK-Mitglieder ist weiter, dass die Kosten für die ersten zehn Proben je Betrieb bei der Brot- und Brötchenprüfung von der Innung getragen werden.


Artikel vom 30.11.2006
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