Baden & Württemberg

Der Andrang war enorm

2. Öffentliche Brotprüfung der Innung Zollernalb


Albstadt (gt). Bei ihrer „2. Öffentlichen Brotprüfung“ hatten die Bäckermeister der Bäckerinnung Zollernalb erneut die Nase richtig im Wind: Der Andrang von interessierten Bürgern war enorm, die Brotprüfer Manfred Stiefel aus Berlin in der Volksbank Ebingen nicht nur bei seiner Arbeit über die Schulter schauen wollten, sondern sich dabei auch noch an einer Kaffeetafel von der hohen Qualität der Backwaren überzeugten.

Unter dem Beifall der Gäste gestand Bankdirektor Peter Grun ein, dass nicht nur er der Sohn eines Bäckermeisters aus Ravensburg sondern auch sein Vorstandskollege Rainer Bisinger der Sohn eines Bäckermeisters aus Derendingen sei.

Im Namen der Bäckerinnung Zollernalb begrüßte Obermeister Alfred Schweizer die Besucher und klärte dabei darüber auf, warum die Mitgliedsbetriebe der Innung eine regelmäßige Brotprüfung durchführen. Die Brotprüfung erfolgte nach den Richtlinien der DLG nach 5 verschiedenen Prüfkriterien, wie zum Beispiel Form, Kruste, Eigenschaften, Lockerung, Krumenbild, Struktur und Geschmack. Während die Besucher sich an der Kaffeetafel verwöhnen ließen sorgte Brotprüfer Manfred Stiefel für große Spannung im Forum, als er das Ergebnis bekannt gab. Insgesamt hatten 24 von 40 Mitgliedsbetrieben (60 Prozent Beteiligung) 115 verschiedene Brote zur Begutachtung durch den Experten vorgelegt. Die Vielfalt der Brote sei sehr groß gewesen und habe vom Dinkelvollkorn über Bauernbrot, Kürbiskernbrot, Kartoffelbrot, Sonnenblumenbrot und Halbweißbrot bis hin zum Roggenschrotbrot gereicht.

Das Ergebnis sei ausgezeichnet, denn für 24 Brote (22 %) habe er die Note „sehr gut“, für 54 Brote (49 %) die Note „gut“ und für 28 Brote (25 %) die Note „zufrieden stellend“ gegeben. Nur 4 der 115 Proben (3 %) habe Stiefel als „verbesserungsbedürftig“ eingestuft.


Artikel vom 19.04.2007
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