Rheinland-Pfalz

Den „Freispruch” verdient

Freisprechung im Bereich der Innung Bad Kreuznach


Bad Kreuznach (rw). Kreishandwerksmeister Jürgen Günster zeigte sich von der großen Resonanz, die die Freisprechungsfeier nicht nur bei den Junghandwerkern, sondern auch bei den vielen Ehrengästen aus Politik, Wirtschaft und Schule und bei den Eltern erfuhr, überwältigt. Der Versammlungsraum des Berufsbildungszentrums der Handwerkskammer Koblenz war besetzt bis auf den letzten Platz. An den Nachwuchs des Handwerks gewandt sagte Günster, dass sie heute die Hauptpersonen sind, die in einen neuen Lebensabschnitt entlassen werden. Mit der bestandenen Gesellenprüfung hätten sie bewiesen, dass sie nun zu den qualifizierten Fachkräften gehören und mit der soliden Ausbildung den ersten und wichtigsten Baustein für den späteren Erfolg auf dem Arbeitsmarkt gelegt haben. „Aber Sie dürfen nicht auf Ihren Lorbeeren ausruhen”, sagte er weiter. „Permanente Weiterbildung ist in unseren Handwerken gefordert.” Dann kam der gut gemeinte Ratschlag: „Ich will Sie motivieren, die Meisterschaft im Handwerk zu erringen. Gehen Sie den Königsweg, sagen Sie Ja zum Meisterbrief.”

Oberbürgermeister Andreas Ludwig erinnerte an den technischen Fortschritt der letzten Jahrzehnte und den globalen Markt, gegen den zu konkurrieren es viele Handwerker schwer haben. Dennoch habe das Handwerk goldenen Boden. „Wir müssen mit neuen Ideen und Einfallsreichtum rangehen und die Dinge verändern”, gab er sich optimistisch.

Kreisbeigeordneter Hans Jürgen Schmidt meinte, dass sie sich ihren „Freispruch” verdient haben, aber nicht mangels an Beweisen, sondern Dank vollbrachter Leistung. Das Lernen trete jetzt in die zweite Phase.

Die Bäckerprüfung haben bestanden: Sebastian Wichter (Ausbildungsbetrieb Risch, Allenbach), Kai Schmidt (Rudy GmbH, Kempfeld), Marco Dreesbach (Weyand, Odernheim), Joshua Born (Engelmann, Kreuznach), Tobias Jancke (Engelmann Kreuznach), Christian Conradt (Jost, Idar-Oberstein), Klaus Epp (Lahm, Mörschied), Daniel Martini (Dalheimer, Weiler), Natalia Altmeier (Bergmann, Idar-Oberstein), Jan Ludwig ( Gemünden, Bretzenheim), Stefan Reimann „Grünewald, Waldlaubersheim).


Artikel vom 28.07.2005
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