Regional

Das Beste ist gerade gut genug

Bäckerfachverein Stuttgart bei der Schokoladenmanufaktur Schell in Gundelsheim


Baden & Württemberg

Gundelsheim (p). Die Besichtigung der Schokoladenmanufaktur Schell in Gundelsheim begeisterte die Mitglieder des BFV Stuttgart und bestätigte den Anspruch der Vorstandschaft, dass dies der Höhepunkt des Herbstprogramms sei.

Zur Begrüßung bot Bäcker- und Konditormeister Eberhard Schell, der mit seinen „Essigschleckerle“, der einzigen patentgeschützten Praline, als außergewöhnlicher Chocolatier bekannt wurde, eine Trinkschokolade mit frisch gemahlenen, kräftig scharfen Gewürzen an. Dieses für die meisten Teilnehmer neuartige Geschmackserlebnis rief erst einmal Erstaunen hervor und stimmte ein auf eine völlig neue Welt des guten und außergewöhnlichen Schokoladegeschmacks.

Anschließend besichtigten die Besucher die Schokolademanufaktur. Eberhard Schell illustrierte seine fachlichen Erläuterungen mit Kostproben von verschieden gefüllten, dunklen Tafelschokoladen. Begeisterung rief vor allem jene mit edler Kirschwasserfüllung hervor.

Doch auch die exzellent und geheimnisvoll gewürzte Weihnachtsschokolade fand großen Anklang.

Anschließend begaben sich alle in das Café in der Gundelsheimer Innenstadt, wo bereits die Tische für das Wein-Essig-Schokoladeseminar vorbereitet waren.

Mit sichtlicher Begeisterung führte Eberhard Schell durch das Seminar, beginnend mit einem edlen Trinkessig, über edelste Weiß- und Rotweine bis hin zur Trockenbeerenauslese. Dazu präsentierte er die jeweils passenden Praline oder Schokolade.

Unter den kundigen Erläuterungen von Eberhard Schell eröffneten sich den Teilnehmern im wahrsten Sinne des Wortes wahre Geschmacksexplosionen auf Zunge und Gaumen. Dazu gab es Informationen zur Qualität der verwendeten Rohstoffe. Nach der Schell-Devise ist für Schokolade das Beste gerade gut genug!

So lässt er sich edelsten Safran schon mal 2000Euro pro Kilogramm kosten, verwendet ausschließlich Atlantik-Meersalz sowie ausgesuchte Chilisorten und erzählte, dass er von der weltweit kostbarsten, im bolivianischen Urwald wild wachsenden „Criollo“ Kakaobohne zwei Tonnen aufgekauft hat – die Hälfte der Weltproduktion!

Mit Kaffee und Kuchen aus der Konditorei Schell endete die für alle Teilnehmer spannende Veranstaltung.


Artikel vom 08.12.2008
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