Baden & Württemberg
Das Bäckerhandwerk ist stark aufgestellt
Frühjahrsversammlung der Bäckerinnung Mannheim Stadt und Land

Auf der Versammlung der Bäckerinnung Mannheim (von links): Wolfram Gothe, Innungsgeschäftsführerin Vera Wolf, Obermeister Norbert Magin, stellv. Obermeisterin Juliane Ockert, stellv. Obermeister Peter Kapp, Matthias Gehrig und Gerald Sauer, der neu i
Positives konnten auch Geschäftsführerin Vera Wolf und Andreas Horcheimer, der Verwalter des Innungshauses berichten. Beide legten einwandfreie Bilanzen vor. So weist die Jahresrechnung der Innung trotz der Belastungen des Jubiläums – die Festschrift wurde teurer als veranschlagt – ein leichtes Plus auf. Gleiches gilt für den Förderverein des Bäckerhandwerks e.V., auf den Festgeldkonten gibt es ein spürbares Plus. Auch der Hausverwalter berichtete von einem Überschuss. Die beiden Kassenprüfer, Bäckermeister Wolfram Gothe und „Bäckernachbar“ Bäckermeister Michael Utz, konnten eine einwandfreie Kassenführung bestätigen.
Rüdiger Frenz von der Handwerkskammer stellte angesichts der vorgelegten Zahlen fest: „Das Bäckerhandwerk ist stark aufgestellt“ nicht nur finanziell, sondern auch personell: sechs Metzgern, die in 2006 in den Meisterstand erhoben wurden, stehen 35 Bäckermeister gegenüber. Nicht nur von den eigenen Revisoren wurden die Kassen überprüft. Auch einer Überprüfung durch die Kammer hielt die Kassenführung der Innung stand, der Abschlussbericht des Prüfers lässt keine Mängel erkennen und geizt nicht mit Lob. Bei der Entlastung konnte Frenz keine Gegenstimmen und keine Enthaltungen zählen, Vorstand und Kassenführer und Geschäftsführung wurden einstimmig entlastet. Auch die Haushaltspläne für 2007 der Innung, des Fördervereins des Bäckerhandwerks und der Wirtschaftsplan für das Haus wurden einstimmig angenommen.
Eine Neuwahl stand an, Helmut Döringer gibt seine Funktion als Vorstandsmitglied auf. Sein Nachfolger wird Gerald Sauer aus Schwetzingen.
Zum Schluss gab es noch einige interessante Hinweise über Aktuelles aus dem Bäckerhandwerk. Verbandsgeschäftsführerin Ute Sagebiehl-Hannich berichtete in ihrem Vortrag über wichtige Themen wie das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz, die Kennzeichnungspflicht von Zusatzstoffen, die Organisationsreform der Berufsgenossenschaften, die Erbschafts- und Unternehmensteuerreform und das Leitbild des Deutschen Bäckerhandwerks, das praktisch eine Arbeitsgrundlage darstellt.
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