Brote aus Polen im Einsatz?
Bäcker kritisieren Vergabepraxis bei Gartenschau
Neu-Ulm (mde). Scharf kritisierte der stellv. Kreishandwerksmeister und OM der Bäckerinnung Neu-Ulm/Illertissen, Kurt Wiedenmayer, auf der Versammlung der Kreishandwerkerschaft Neu-Ulm die Vergabepraxis für die Lieferungen von Lebensmitteln, insbesondere von Backwaren, für die vom 23. April bis 5. Oktober 2008 dauernde Landesgartenschau in Neu-Ulm. „Richten Sie den Veranstaltern aus, dass die regionalen Handwerksbetriebe wirklich sauer auf sie sind“ meinte er zur stellvertretenden Landrätin Rosa Schäufele. „Wir haben in Neu-Ulm die Kapazitäten zur Lieferung frischer, heimischer Qualitätsbackwaren und die Veranstalter beauftragen einen Betrieb aus Sachsen, diese Erzeugnisse zu liefern. Können sie mir sagen, wie sie auf der Landesgartenschau frische Semmeln und Brezeln aus Sachsen herbringen? Zuletzt dürfen die Gäste einer schwäbisch-bayerischen Veranstaltung Backwaren aus Polen oder Tschechien verzehren. Von uns ist niemand gefragt worden und ich verspreche Ihnen, wir Bäcker werden dieser Sache nachgehen“, empörte sich Wiedenmayer.
Artikel vom 11.03.2008
Weitere Nachrichten aus Regional vom 11.03.2008:
Ausgezeichnete Ausbildung
Mehr „Gutes aus Hessen“
Obermeister Henning Rühmann im Amt bestätigt
60 Jahre deutsche Meisterschaft
Weniger Sauerteig bei Roggenbroten?
Gut organisiert und immer engagiert
Zahlreiche Aktivitäten im Visier
Lehrlinge haben aktiv mit geprüft
Die Kosten werden sich weiter erhöhen
Millionen in die Ausbildung investiert

RSS

Zur Bildergalerie "Backkongress 2011"