Baden & Württemberg
Beste Stimmung in mediterranem Ambiente
Die Bäckerinnung Freiburg-Breisgau-Hochschwarzwald feierte ihr 125-jähriges Innungsjubiläum mit vielen Gästen vor antiker Kulisse

Vor der Kulisse von mediterran gestalteten Gebäuden und Statuen im großen Innenhof des Hotels Colosseo kamen die Gäste zum Auftakt der Veranstaltung locker ins Gespräch. Fotos Kauffmann
„Wer feste arbeitet soll auch Feste feiern“ – mit diesen Worten unterstrich der Präsident des Deutschen Bäckerhandwerks, Peter Becker, in seinem Grußwort das Zusammengehörigkeitsgefühl der Bäcker, die trotz oft sehr hohem Arbeitsaufwand toll und ausgelassen feiern können.
Auch der badische Landesinnungsmeister Walter Augenstein freute sich über die gute Stimmung im Saal und bedankte sich bei den Organisatoren der Innung, allen voran bei der Person des Obermeisters und stellvertretenden Landesinnungsmeisters, Hermann Aichele, für die gelungene Organisation des Festes. In seinem Grußwort verband Augenstein den aufstrebenden technischen Fortschritt im Gründungsjahr 1882 mit der immer vorwärts gerichteten Entwicklung der Innung.
Denn dass mit der Bäckerinnung Freiburg-Breisgau-Hochschwarzwald im Handwerksgeschehen immer an vorderster Linie zu rechnen sei, betonte auch der Präsident der Handwerkskammer Freiburg, Martin Lamm. „Die Gründung der Innung im Jahre 1882 war ein Durchbruch wie der zeitgleich eröffnete Gotthardtunnel.“ Die Innung sei immer schon ein großer Aktivposten im Freiburger Innungsgeschehen und er freue sich, dass mit den Bäckern weiterhin gerechnet werden kann, so Lamm.
Eine solche Festveranstaltung wird auch von den Organisatoren und Verantwortlichen gerne genutzt, um sich bei treuen Weggefährten und Unterstützern für ihr langjähriges Engagement zu bedanken. So wurde der Innungsgeschäftsführer Ludwig Eckerle und Bäckermeister Erwin Barleon für die besonderen Verdienste mit der Ehrennadel des Verbandes ausgezeichnet. Für seine Verdienste rund um Ausbildung und Gesellenprüfung erhielt Hans Lienhart den Ehrenkrug des BIV. Ein außergewöhnliches Geschenk überbrachte Landesinnungsmeister Augenstein in Form eines Fahnenbandes der sehr traditionsverbundenen Innung.
Die Innung selbst machte sich neben der tollen Festveranstaltung noch ein weiteres, den Traditionen verbundenes, Geschenk. Aus den Händen von Präsident Becker erhielt Obermeister Hermann Aichele eine Amtskette mit Innungswappen im Mittelpunkt und den Namen aller bisherigen Obermeistern in den einzelnen Gliedern.
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