Baden & Württemberg

Beruf schmackhaft gemacht

4000 Schüler aus Mannheim im BiZ der HWK Mannheim


Mannheim (nip). Zum vierten Mal erfolgreich verliefen die Berufsinformationstage im BiZ der Handwerkskammer Mannheim. 4000 Schüler von Haupt-, Real- und Förderschulen aus Mannheim und Umgebung informierten sich an den insgesamt vier Tagen umfassend über Berufe im Bereich des Nahrungsmittelgewerbes, der Körperpflege, im Büro oder auch in der Sparte Elektro-Metall-Holz.

Bewaffnet mit einem Fragebogen als Laufzettel, erkundeten die Schüler treppauf und wieder treppab zwei verschiedene, selbst ausgewählte, Berufsbilder, beantworten Fragen hierzu und ließen sich von Ausbildern beraten.

Großes Interesse fanden dabei auch die Ausbildungsmöglichkeiten im Bäckerhandwerk. Über Wege in den Beruf des Bäckergesellen und womöglich –meisters und den der Fachverkäuferin oder des –verkäufers informierte eine große Schautafel des Zentralverbands. In der Backstube selbst standen Leiter Werner Wolf und Altmeister Kurt Wettengel von der Bäckerinnung parat, um die Fragen der Schüler direkt zu beantworten. Außerdem gab’s hier eine kleine Belohnung für jeweils drei Stempel auf den Laufzetteln: Backstubenleiter Werner Wolf holte für jeden Jugendlichen eine frisch gebackene Brezel aus dem Ofen. „Das Interesse an dem Bäckereiberuf ist recht groß“, freute sich Wolf. Es gehe an diesen Tagen nicht darum, möglichst viele neue Auszubildende zu gewinnen, sondern um Grundlagen- und Imagewerbung für die Bäcker. Ausliegende Broschüren durften sich die Schüler mit nach Hause nehmen – daneben zeigte ein üppig ausgestatteter Brotstand, was sich alles aus Brot- und anderen Teigen so backen lässt. Unter anderem auch schönes Flechtwerk, das viele Blicke auf sich zog. Den Berufsinformationstagen geht eine gute Zusammenarbeit mit den Lehrern an den Schulen voraus.

Beim eigenen Infotag für die Lehrer wird das System der Berufserkundung vorgestellt. Nachgeschaltet ist eine Abschlussbesprechung, in der auch der Fragebogen immer wieder neu modifiziert wird.

„Darin steckt viel Vorarbeit“, lobt Wolf die organisatorische Leistung der Ausbildungsstätte der Kammer. In der Praxis steht dann unter anderem auch die Bäcker-Ausbildungswerkstatt bereit.


Artikel vom 05.01.2006
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