Bayern

Bekenntnis zur Leistung

Innung Regen spricht 2 Bäcker und 2 Verkäuferinnen frei


Regen (nik). In der ersten gemeinsamen Freisprechungsfeier des Handwerkerverbands Regen, bei der insgesamt 61 Lehrlinge aus fünf Handwerksbranchen freigesprochen wurden, erhielten auch zwei Bäcker und zwei Bäckerei-Fachverkäuferinnen, Gesellenbriefe und Zeugnisse. Prüfungsbester war der Bäcker Matthias Hacker, Gotteszell. Handwerkskammer-Vizepräsident Konrad Treitinger rief die Absolventen auf, sich wieder auf die alten Tugenden zu besinnen.

Rund 200 Gäste hatten sich dazu in der VR-Bank in Regen zu der eindrucksvollen Feier eingefunden. Unter den Vertretern des öffentlichen Lebens, auch viele Politiker, Obermeister und Berufsschullehrer. Ein Bläserquartett aus Regen sorgte für guten Ton und fröhliche Stimmung.

Kreis-Handwerksmeister Alfons Oswald sprach die jungen Leute aus den Branchen Bäcker, Metzger, Zimmerer, Schreiner und Friseure von allen Verpflichtungen ihrer Lehrzeit frei. Er gratulierte zum erfolgreichen Abschluss als Grundlage für die weitere Berufsbildung und nannte den Lehrabschluss einen wertvollen Grundstock für ein vielversprechendes Berufsleben. „Mit ihrer Prüfung haben sie ein Bekenntnis zur Leistung abgelegt“, betonte er. Den Gesellenbrief bezeichnete er als persönliches Reifezeugnis. Alfons Oswald rief zu intensiver Weiterbildung auf und sagte.“ Dem Tüchtigen sind kaum Grenzen gesetzt.“

Weiter würdigte der Kreishandwerksmeister die Verdienste aller an der Ausbildung Beteiligten und stellte die Bemühungen der Betriebe um Lehrstellen heraus. „Damit sichern sie sich nicht nur ihren Nachwuchs, sondern erfüllen auch eine wichtige gesellschaftspolitische Aufgabe.“

In seiner Festrede ging Konrad Treitinger, Vizepräsident der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz auf die Sorge vieler Menschen um die eigene Existenz, den Arbeitsplatz und die Zukunft ein. „Jeden Tag müssen wir rennen, schuften und bangen“, sagte er. Die erfolgreichen Lehrlinge seien auch gerannt, um mit einer qualifizierten Ausbildung eine stabile Grundlage für ihre Existenz aufzubauen.

Für ihre Zukunft stellte er zwei Dinge heraus. Ein hohes Maß an Eigenverantwortung und angesichts der immer kürzer werdenen Innovationszyklen, lebenslanges Lernen.


Artikel vom 17.08.2005
Drucken 

Weitere Nachrichten aus Regional vom 17.08.2005:

Durchschnittliche Getreideernte
Im Bahnhof Göttingen aktiv
Leichte Verbesserung
Diese Meister fielen nicht vom Himmel
Bayerisches Brot- und Bäckereimuseum
40 Plätze ohne Gästetoiletten
Mit Feuereifer dabei
Existenzgründer-Sprechtage
Ein Herz für Kinder
Chancen einer soliden Ausbildung nutzen

Kommentare

Aktuelle Meldungen aus Regional


Abonnenten Bereich



Hilfe




Rezept der Woche

Tomaten-Brötchen
Rezept der Woche Gebäck mit Haferkleie und getrockneten Tomaten mehr ...




ABZ Newsletter

Nutzen Sie als Abonnent kostenlos unseren wöchentlichen Informationsdienst per E-Mail.

Jetzt anmelden!