Bayern

Begeisterung beim Lehrlingswettbewerb

Bäcker, Konditoren und Fachverkäuferinnen wetteifern um Platz und Sieg


Ulm/Neu-Ulm (mde). Die Obermeister der Bäcker- und Konditoreninnungen Ulm-Langenau, Blaubeuren-Ehingen und Neu-Ulm veranstalteten zusammen mit der Gewerblichen Ferdinand-von-Steinbeisschule in Ulm einen Leistungswettbewerb für die Auszubildenden im 2. Lehrjahr. 55 angehende Bäcker, Konditoren und Fachverkäuferinnen nahmen am Wettbewerb teil.

„Wir glauben es einfach nicht, es ist toll“, freuten sich die Auszubildenden Gabi Schlegel (Bäckerin in der Munderkinger Bäckerei Kneissle), Tatjana Lage (Bäckerei-Fachverkäuferin in der Neu-Ulmer Bäckerei Betz), Sonja Oreski (Konditorei-Fachverkäuferin im Aalener Café Schieber) und Tanja Kroos (Konditorin in der Vöhringer Bäckerei/Konditorei Kiechle), als ihnen der Obermeister der Bäckerinnung Ulm, Helmut Wind und sein Neu-Ulmer Kollege Kurt Wiedenmayer zusammen mit den Fachlehrern und der Schulleitung der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule zum 1. Preis des Leistungswettbewerbes für Lehrlinge im 2. Lehrjahr in ihrem jeweiligen Fach gratulierten. Mit ihnen freuten auch sich die übrigen Preisträger und Preisträgerinnen des Wettbewerbes.

2. und 3. Preis Bäcker/innen Sorkan Celik (Bäckerei Reißler Weißenhorn), Julian Müller (Bäckerei Mäschle Laupheim). 2. und 3. Preis Bäckerei-Fachverkäuferin Nuray Veli (Bäckerei Stimpfle Ulm), Ipek Calhan (Bäckerei Schöll Amstetten). 2. und 3. Preis Konditorei-Fachverkäuferin Simona Tirrito (Cafe Tiffany Ehingen), Franziska Stanzel (Cafe Sonnleitner Heidenheim). 2. und 3. Preis Konditor/in Kai Wugeditsch (Bäckerei-Konditorei Gnaier Heidenheim), Sabrina von Perbandt (Bäckerei-Konditorei Häußler Osterberg). Jeweils die ersten drei erhielten einen Geld- und Sachpreis, die weiteren Platzierten wurden mit einem Sachpreis geehrt.

Die Leistungen aller 55 Teilnehmerinnen und Teilnehmer war so konstant und gleichmäßig gut, dass die Jury sich entschloss, alle in die Preisverleihung mit einzubeziehen.

„Wir müssen an dieser Stelle eine Lanze für unsere Auszubildenden brechen. Sie haben alle schon vor der Zwischenprüfung bewiesen, dass sie sich mit ihrem Beruf identifizieren und ein zuverlässiger Nachwuchs für das Handwerk sein werden“, meinten die Innungsobermeister. Schulleitung und Fachlehrer betonten, dass der Erfolg der jungen Leute auch auf die „hervorragende Zusammenarbeit zwischen Ausbildungsbetrieb und Schule zurückzuführen ist“.

„Alle waren mit Begeisterung dabei“, bestätigte Fachabteilungsleiter Hans Pfahler. Offensichtlich wurde der Sinn des Wettbewerbes, die künftigen Handwerks- und Verkaufsfachleute für ihren Berufsweg zu motivieren, erreicht.


Artikel vom 23.03.2006
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