Hessen

Beachtliche Ergebnisse

Bäckerinnung Main-Taunus-Kreis mit der Brotprüfung


Hofheim (dtp). Großes Interesse und weit über das normale Maß an Fragen hinaus gehendes Informationsbedürfnis der Tagespresse wurde für die Bäckerinnung Main-Taunus deutlich. Die hatte zur inzwischen üblichen Presse-Konferenz in Verbindung mit der Brot- und Brötchen-Prüfung eingeladen und alle der im Einzugsbereich erscheinenden Zeitungen waren vertreten.

Die Reporter erhielten schriftlich eine Basisinformation über Sinn und Zweck der Prüfung, dazu eine Aufstellung über das Ergebnis mit „gut“ und „sehr gut“ in Prozenten. Namen und Standort der Betriebe, die sich an der Prüfung beteiligt hatten waren ebenfalls aufgelistet.

Nach der Begrüßung durch OM Raimund Dorn stellte stellv. OM Sandra Becht heraus, wie die Kunden und Verbraucher direkt oder indirekt aus den Ergebnissen der Prüfung profitieren.

Qualitätsprüfer Karl-Ernst Schmalz erläuterte die Prüfkriterien und machte auf Unterschiede der Bewertungen bei Brot oder Brötchen aufmerksam.

Gefragt wurde, ob denn die Kunden Ergebnisse aus der Prüfung interessiere und ob sie darauf reagieren. Dazu gab OM Dorn ein Beispiel: Ein Kunde hatte in seiner Zeitung darüber gelesen, dass Dorn für ein bestimmtes Brot eine Gold-Medaille erhalten habe. Er kam sofort in den Laden und wollte just diese Sorte Brot haben, mit dem Hinweis darauf, „das hat doch bei der Prüfung so gut abgeschnitten.“

Eine andere Frage betraf den Einfluss von Discountern. Dazu konnte OM Dorn sagen, dass wegen des Auftretens der Billiganbieter in der Innung bisher kein Betrieb hätte schließen müssen. Verluste träten weit eher dadurch ein, dass keine Nachfolger zu finden wären. Auch die Verwendung von Teiglingen aus Billigproduktionsländern wurde hinterfragt.

Mit dem Ergebnis der Prüfung selbst war OM Dorn zufrieden, wenn er auch meinte, es hätten sich ein paar Betriebe mehr beteiligen können.

Von 39 Broten aus neun Betrieben erhielten zehn „sehr gut“ und 16 „gut“. Für zwölf Brote gab es „zufrieden stellend“ und eines war mit „verbesserungsbedürftig“ gewertet worden.

Die 16 Sorten Brötchen aus sieben Betrieben teilten sich in sechs Mal „sehr gut“ und acht Mal „gut“. Zwei Sorten Brötchen wurden mit dem Wert „zufrieden stellend“ versehen.


Artikel vom 18.11.2005
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