Berlin-Brandenburg
Abschluss mit guten Zukunftschancen
Innung Berlin: Freisprechung und Auszeichnung für Bäcker und Verkaufsleiterinnen

Obermeister Hans-Joachim Blauert (4.v.r.) und Innungsgeschäftsführer Nikolaus Junker (2.v.r.) gratulierten den Prüfungsbesten des Jahrgangs: den Bäckern Anja Baschin (r.) und Andreas Knobel (l.) sowie den Verkäuferinnen Stefanie Kitscha (2.v.l.), San
In seiner Eröffnungsrede lobte Obermeister Hans-Joachim Blauert die jungen Leute, die neben dem fachlichen Können auch soziale Kompetenzen wie Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Teamgeist und Ordnung am Arbeitsplatz bewiesen haben. Bezug nehmend auf die Situation der handwerklichen Bäckereien unterstrich er, dass diese Betriebe zwar zu den urbanen Bestandteilen des Wohnumfeldes in Städten und Gemeinden gehören, dennoch keineswegs vor Konkurrenten sicher seien.
Thomas Dohmen, Hauptgeschäftsführer der Berliner Handwerkskammer, lobte vor allem das große Engagement der jungen Leute, in Zeiten um sich greifender Null-Bock-Mentalität eine qualifizierte Berufsausbildung absolviert zu haben.
Berufsschulleiter Hans-Jürgen Keller ermunterte die Absolventen, sich weiter fortzubilden und nannte als mögliche Varianten die Meisterqualifikation und das Fachschulstudium. Mit dem Hinweis auf die sich verändernde demografische Entwicklung und den abzusehenden baldigen Fachkräftemangel, prognostizierte er den Absolventen zudem gute Berufschancen.
Dann stand der Branchennachwuchs im Mittelpunkt. Manja Pirch, Petra Haensler, Michael Leutner, Enrico Maly, Ingo Münchmeyer und Felix Wisniewski verstärken künftig die Reihen der Bäckermeister. Ines Abraham, Hanim Bulkumez und Stefanie Hübner hatten sich erfolgreich zu Verkaufsstellenleiterinnen qualifiziert.
Traditionsgemäß wurden anschließend die Leistungsbesten des Abschlussjahrgangs ausgezeichnet. In der Berufsgruppe der Bäcker hatten Anja Baschin und Andreas Knobel die theoretische und praktische Prüfung mit der Note 2 bestanden. Bei den Fachverkäuferinnen überzeugten Susann Etzold, Sandra Joksch, Stefanie Kitscha, Franziska Naumann und Marlen Patzer ebenfalls mit guten Leistungen. Von den 136 Auszubildenden konnten sich 104, d.h. 76 Prozent, über einen erfolgreichen Berufsabschluss freuen.
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