Niedersachsen

23 neue Meister hat das Land

Gemeinsame Meistererhebungsfeier der Kammer und der Bäckerfachschule Hannover


Hannover (pu) Nur mit Premiumqualität seiner Produkte und einer guten Verbraucherberatung kann sich das Bäckerhandwerk den Herausforderungen des Marktes stellen. Es sollte trotz und wegen der anhaltenden Teuerungswelle für Nahrungsmittel mit den Konsumenten und Kunden im Gespräch bleiben. Diese Aussage machte LIM Klaus Borchers vom BIV Niedersachsen/Bremen auf einer gemeinsamen Meistererhebungsfeier der Handwerkskammer Hannover und der Bäckerfachschule Hannover. Fünf junge Damen und achtzehn Gesellen nahmen glücklich ihren erworbenen Meisterbrief in Empfang.

Im Namen der niedersächsischen Landeshauptstadt übermittelte Bürgermeister Bernd Strauch den jungen Leuten aufrichtige Glückwünsche zur errungenen Meisterschaft. Die Prüflinge dürften auf ihren erzielten Erfolg stolz sein, weil „die meisten jungen Menschen nicht in die Nähe einer solch hohen Qualifikation gelangen“. „Tragen Sie Verantwortung und zeigen Sie menschliche Größe“, forderte der gewählte Bürgermeister ohne Meisterbrief.

Schulleiter Wilhelm Hundertmark begrüßte in der Bäckerfachschule Hannover LIM Klaus Borchers, Oberstudiendirektorin Barbara Weichhold von der BBS 2, Prüfungsvorsitzenden Gerhard Bänsch mit seinen Prüfern und Bettina Emmerich-Jüttner, die Geschäftsführerin der BIV Niedersachsen/Bremen. „Sie dürfen mit berechtigtem Stolz Rückschau halten. Setzen Sie das Erlernte möglichst in die Praxis um“, wünschte Hundertmark seinen bisherigen Schülern.

Die herausragende Stellung des Bäckerhandwerks mit seinem für ganz Norddeutschland bestimmten Ausbildungszentrum beleuchtete LIM Borchers. Passend zur Jahreszeit könnten die Schüler/innen die Ernte ihrer vielen Mühen und Anstrengungen heimfahren. Außerdem stellte Borchers die große volkswirtschaftliche Bedeutung des Berufsstandes heraus. „Denn täglich suchen 10 Millionen Bundesbürger unsere 40.000 Bäckerei-Verkaufstellen auf und sichern damit 260.000 Beschäftigten ihren Arbeitsplatz. Über 30.000 junge Menschen finden hier ihren Ausbildungsplatz“, betonte er. „Unsere Konkurrenz sind die SB-Läden des Lebensmittel-Einzelhandels und die Backwarendiscounter“ unterstrich Borchers.

Prüfungsvorsitzender Bänsch stellte fest: „Die Hürden der Meisterprüfung lagen hoch“. Leider verschwanden einige Prüflinge kommentarlos. Der gesamte Kursus sei nicht so homogen wie seine Vorgänger gewesen. Mit einem Durchschnitt von 85,9 Punkten war Klassensprecher Carsten Fricke der Beste. Zusammen mit Sylvia Bock übermittelte dieser den Ausbildern ansprechende Erinnerungsgeschenke.


Artikel vom 13.09.2007
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