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„Lassen uns nicht in Schmuddelecke stellen“

Obermeister Manfred Kerschbaum mit AOK-Direktor Norbert Kettlitz und Brotprüfer Manfred Stiefel (von rechts).  (Quelle: Buchmann)+
Obermeister Manfred Kerschbaum mit AOK-Direktor Norbert Kettlitz und Brotprüfer Manfred Stiefel (von rechts). (Quelle: Buchmann)

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Nürnberger Obermeister geht an Öffentlichkeit / Tag der offenen Bäckerei geplant

Bayern „Wir lassen uns nicht von einem Industriebäcker aus dem süddeutschen Raum in eine ,Schmuddelecke‘ stellen, wo wir nicht hingehören!“ Der Nürnberger Obermeister nutzte die jüngste der , um aktiv zum Thema Hygieneskandale Stellung zu beziehen und die Handwerksbäcker von Müller & Co. zu distanzieren. Um den Kunden die eigene Qualität zu demonstrieren, wollen Nürnbergs Bäckereien im März zu einem „Tag der offenen Backstube“ einladen.

Kerschbaum griff in seiner Stellungnahme vor der versammelten Presse und vielen Kollegen einen Bericht der „Fränkischen Landeszeitung“ auf, die just an diesem Tag titelte: „Bäcker wollen nach ihr Image aufpolieren“. In dem Artikel wurde berichtet, 2011 habe die Nürnberger Lebensmittelüberwachung acht Bäckereien Bußgeldbescheide ausgestellt. Er stellte dazu klar: „Nur einer davon war ein Innungsmitglied – und für mich persönlich ist das schon einer zu viel.“

Vier der restlichen sieben Verwarnten seien ausländische Kollegen gewesen, die laut Pressebericht Fladenbrote herstellen. Kerschbaum betonte, man habe sogar einen ausländischen Kollegen in der Innung, der hervorragende Qualität produziere. Er schätze auch die anderen ausländischen Bäcker – sie müssten aber in einem fremden Land dessen strenge lebensmittelrechtliche Vorschriften auch einhalten.

Für die Innungsbetriebe gab der Obermeister zu Protokoll: „Ich denke, wir sind immer noch ein ehrbares Handwerk.“ Und mit dieser Ehrlichkeit müsse man sich messen lassen. Im Gegensatz zu „schwarzen Schafen“ gehe man stets hygienetechnisch einwandfrei mit Lebensmitteln um, bilde Nachwuchs nach den Richtlinien des Zentralverbandes des Deutschen Bäckerhandwerks aus, schätze sein Personal und zahle nach Lohn- und Gehaltstarifvertrag statt Billiglöhne.

Einen Volltreffer landeten die Schüler der Montessori Schule Günzburg mit dem „Schießer“ bei der Brotprüfung der Bäckerinnung.
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